Porträt

laut.de-Biographie

Maze Of Torment

Die Ursprünge von Maze Of Torment liegen bei der Band Harmony, die 1992 bis 1995 durch die Death Metal-Szene von Strängnäs, Schweden geisterte. Allerdings gab es dort in Sachen Line-Up eine ständige Fluktuation, der nur Gitarrist Peter Karlsson und Drummer Kjell Enblom nicht unterworfen waren.

Diese beiden gründen schließlich auch Torment und finden in Pehr Larsson den fehlenden Mann, die Bass und Mikro übernimmt. Nachdem sie den Namen in Maze Of Torment erweitert und ein Demo aufgenommen haben, kommen sie bei We Bite/Corrosion Records unter und nehmen dort ihre Debüt "The Force" auf. Da sich Dan Swanö (Edge Of Sanity/Nightingale) der Sache als Produzent annimmt, ist der Sound schon mal einwandfrei. Obwohl sie sich den Titel für ihre Band von einem Song von Morbid Angel ausgeliehen haben, spielen sie selber doch definitiv eher Thrash Metal mit leichten Schwedentod-Anleihen.

Die Scheibe ist '96 schon komplett aufgenommen, aber die Veröffentlichung verzögert sich ein ganzes Jahr. Somit sehen sich die Jungs – bei denen inzwischen Basser Peter Janssen dabei ist - ganz schnell nach einem neuen Label um. Dieses finden sie im März '98 mit Iron Fist Productions, für das sie "Faster Disaster" aufnehmen. Die Kritiken sind durch die Bank positiv, die Verkäufe aber enttäuschend. Da sich das Label kein Bein ausreißt, um für anständige Promotion zu sorgen, ist die Zusammenarbeit mit Iron Fist schnell wieder vorbei.

Allerdings läuft auch innerhalb der Band nicht alles rund, weswegen Pehr und Peter raus fliegen. Ihre Plätze nehmen der ehemalige Serpent Obscene-Shouter Erik Sahlstrom ein und am Bass steht nun Kalle Sjödin. Mit den beiden spielen sie "Death Strikes" ein und unterschreiben beim amerikanischen Necropolis Label. So langsam scheint sich ein Licht am Ende des Tunnels abzuzeichnen, doch als sich Maze Of Torment auf ihr viertes Album "The Unmarked Grave" vorbereiten, bauen Necropolis jede Menge Scheiße. Nicht nur, dass sie die Studiozeit bei Tommy Tägtgren in den Abyss Studios nicht bezahlen, sie halten die Veröffentlichung des Albums auch unnötig lange zurück. Als die Band schon kurz davor ist, die Label-Fuzzis abzumurksen, melden sich Hellspawn Records und nehmen das Ganze in die Hand. "The Unmarked Graves" erscheint schließlich wieder mit einem Jahr Verspätung. Der Deal mit Hellspawn gilt aber nur für dieses eine Album und so beschließen die Schweden, bei der fünften Scheibe im Alleingang vorzugehen.

Black Lodge sichern sich schließlich die Rechte am Vertrieb von "Hammers Of Mayhem", doch sowohl Peter Karlsson, als auch Kalle Sjödin haben genug von Maze Of Torment. So spielen sie auf dem Inferno Festival in Norwegen ihren letzten Gig, doch Kjell Enblom und Erik Sahlström haben eigentlich keine Lust, die Flinte ins Korn zu werfen. Sie suchen sich mit den beiden ehemaligen Sorg-Klampfer Viktor Hemgren und Rickard Dahlin und Basser Cloffe Caspersson neue Jungs und lassen es weiter ordentlich krachen. Viktor ist aber im Juni 2005 schon wieder raus. Seinen Platz nimmt Magnus Lindvall (Ex-Soils Of Fate) ein, aber lediglich als Session-Musiker.

So erscheint Ende April 2007 das sechste Album "Hidden Cruelty", auf dem die Jungs stellenweise dermaßen nach Slayer klingen, dass man schon fast von einer Tribute-Scheibe sprechen kann.

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