Porträt

laut.de-Biographie

M.I.A. (D)

"Irgendwas ist immer" heißt ein Release von MIA aus dem Jahr 2003. Auch als Lebensmotto für Michaela Grobelny, so der bürgerliche Name von MIA, könnte der Maxi-Titel gut passen. Seit Mitte der 90er Jahre steht sie an Wochenenden regelmäßig an Plattenspielern. Zunächst noch in ihrer Heimat Köln, wo sie in die dortige Szene eintaucht. Später folgen dann auch Gigs in ganz Deutschland. So richtig ins Rollen kommt die Karriere von MIA mit der Gründung ihres Labels Sub Static im Jahr 2000, das sie zusammen mit Falko Brocksieper betreibt.

Ihre ersten Releases machen MIA nun auch international bekannt. Zudem klopfen mit Traum Schallplatten und Trapez renommierte Labels an und veröffentlichen Produktionen der Kölnerin. Sub Static dient jedoch keineswegs nur als Outlet für die Produktionen von MIA und Brocksieper. Releases von Mathew Jonson und DJ Emerson zeigen eindrücklich, dass man bei Sub Static offene Ohren für Neues hat. Was dort nicht in Vinyl gepresst wird, kann seit 2003 auf ein Release beim Sublabel Karloff Recordings hoffen.

2004 erscheint auf dem eigenen Label mit "Schwarzweiss" das Debütalbum von MIA. Clubbiger Drive und deepe Melancholie sind die beiden Extreme, zwischen denen die Produktionen von MIA pendeln. In den folgenden Jahren werden die Tracks melodischer, und auf dem zweiten Album "Bittersüss" 2007 sind die Mehrzahl der Stücke mit Vocals. Über die Jahre hat MIA zudem eine ganze Reihe von Remixen unter anderem für The Modernist, Basteroid und Anja Schneider gemacht.

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