Porträt

laut.de-Biographie

Look See Proof

Look See Proof klingen ziemlich brit-lastig: schnelle, durchpreschende Indie-Gitarren, tanzbare Rhythmen und natürlich dialekt-behaftete Mitgröl-Melodien. Damit reiht sich der Fünfer aus der Grafschaft Hertfordshire fast nahtlos an die Vielzahl von UK-Bands, die vor allem seit Anfang des neuen Jahrhunderts die Insel unsicher machen. Einzig stimmlich erinnern Look See Proof hier und da an amerikanischen Fun-Punk Marke Blink 182, doch schmälert das den Gesamteindruck "very British" nur minimal.

2006 rufen die Brüder David (Lead-Gesang, Bass) und Lee Sells (Gitarre, Gesang) mit Schulfreund Jason Slender (Gitarre) im Urlaub die gemeinsame Band ins Leben. Johnny Harry wird durch ein Drummer-Gesuch in einer Telefonzelle aufmerksam und steigt ein. Später trifft noch Jaime Randall (Keyboard, Gesang) dazu. Das Line-Up steht.

Ende des Jahres veröffentlichen die Indierocker die Debüt-Single "Tell Me Tell Me Tell Me" und werden daraufhin von Radio-DJ und Talentscout Steve Lamacq entdeckt und gepusht. Weitere Singleauskopplungen folgen, die in der Heimat durchaus auf Anklang stoßen und Look See Proof zu Support-Slots für unter anderem The Fratellis, The Rifles oder Foals verhelfen.

2008 steht die erste LP "Between Here And There" in den Läden. Aufgenommen im heimischen Wohnzimmer und produziert von Russ Keffert, der zuvor auch mit The Rakes zusammenarbeitete, enthält die Platte ein Dutzend leichter, eingängiger Gitarren-Pop-Nummern, die mit viel Chor-Gesang aufwarten und sich vor allem von der jungen heimischen Musikszene beeinflusst zeigen. Bloc Party, The Futureheads und The Kooks zählen schließlich auch zu ihren selbsternannten Helden und Inspirationsquellen – da schließt sich der Kreis.

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