Porträt

laut.de-Biographie

Lasse Matthiesen

Seine Musik lebt von scheinbarer Einfachheit: Eine hohe, ruhige Stimme, geradlinige, meist akustische Arrangements und bruchlose, harmonische Melodien. Dass Kritiker in seinen Kompositionen Nick Drake, Bon Iver, Leonard Cohen oder Bob Dylan heraushören, ist ein Zeichen dafür, dass Lasse Matthiessen nicht nur ein Songwriter unter vielen ist.

Lasse Matthiessen - Carry Me Down
Lasse Matthiessen Carry Me Down
Diesmal ohne "fucking Christian Band".
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In der dänischen Hauptstadt Kopenhagen geboren und aufgewachsen, erbt er die Leidenschaft für Musik von seinem Vater, der eine große Plattensammlung besitzt und als Jazz-Pianist sowie -Produzent tätig ist. "Ich habe Bill Frisell, John Scofield und als kleiner Junge Miles Davis getroffen. Die meisten von ihnen waren ganz normale Menschen", erinnert sich Matthiessen.

Mit neun singt er im Chor, mit 13 beginnt er, Gitarre zu spielen und Lieder zu schreiben. Er ist als Gitarrist in zwei Garage-Bands tätig und stellt sich eine Karriere als Jazz-Gitarrist vor. "Dann bin ich nach Berlin gezogen und habe dort herausgefunden, was mir am meisten liegt: mir einfache Melodien auszudenken und eine Menge Stimmung um sie herum zu legen. Ich hatte immer schon Lieder geschrieben, ab da beschloss ich, sie so einfach wie möglich zu halten".

2007 erscheint Matthiessens erstes Album "Stray Dog", das in den folgenden Jahren nicht nur in seinen zwei Heimatstädten Berlin und Kopenhagen, sondern auch anderswo für Aufmerksamkeit sorgt – so tritt er damit auch in New York auf.

In Kopenhagen arbeitet der studierte Soziologe in Problemvierteln und verdient sich so das Geld, um sich über mehrere Jahre die Aufnahmen zu seinem zweiten Album leisten zu können. "Dead Man Waltz" erscheint im April 2012 beim Berliner Label Solaris Empire und ist deutlich aufwändiger instrumentiert als das Debüt. Einige der Songs landen vor der Veröffentlichung in der ARD-Soap "Verbotene Liebe".

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