Porträt

laut.de-Biographie

Kenny Wayne Shepherd

Als Musterbeispiel eines Autodidakten steht Kenny Wayne Shepherd an der Spitze des Bluesrock seiner Generation. Dank der guten Verbindungen seines Vaters, der zeitweise als Konzertveranstalter tätig ist, erhält er als Kind die Möglichkeit Stevie Ray Vaughan zu treffen. Nach diesem einschneidenden Erlebnis beschließt der Junge, in die Fußstapfen der zu früh verstorbenen Legende zu treten.

So beginnt Kenny Wayne Shepherd im Alter von sieben Jahren, sich das Gitarrenspiel anhand von Muddy Waters-Licks beizubringen. Die Plattensammlung seines Vaters stellt sich bei fortschreitendem Können als hilfreich heraus. Stevie Ray Vaughan spielt noch einmal eine große Rolle im Leben Shepherds. Er und Bryan Lee laden Kenny ein, mit ihnen gemeinsam auf der Bühne zu jammen. Diese Herausforderung meistert der damals 13-Jährige mit Bravour und beschließt infolgedessen, eine Karriere als Berufsmusiker einzuschlagen.

Der junge Gitarrist nimmt einige Demotapes auf und überzeugt bereits mit seinem ersten Gig auf dem Red River Revel Arts Festival Giant Records-Boss Irving Azoff, welcher ihm einen Plattendeal über mehrere Alben anbietet. Seine ersten drei Longplayer heimsen allesamt Platin ein, der zweite "Trouble Is..." stellt 1997 den Rekord für das am längsten in den Billboard Blues Charts vertretene Album auf. 1996 beginnt Kenny Wayne Shepherd seine langjährige Kollaboration mit dem Sänger Noah Hunt, der bald fester Bestandteil seiner Band wird und sowohl live als auch im Studio die Vocals übernimmt.

2008 beschließt Saitenriese Fender, dem gerade 31 Jahre alt gewordenen Shepherd eine eigene Signature-Serie zu spendieren. Anfang des Jahres erfährt der Gitarrist bereits eine doppelte Grammy-Nominierung für sein CD/DVD-Projekt "10 Days Out: Blues From The Backroads". Auf dieser spielt er unter anderem zusammen mit B.B. King. In 2010 nominiert das Komitee auch "Live! In Chicago".

Nicht nur zu Musikgrößen hat Kenny Wayne Shepherd gute Kontakte vorzuweisen. Mit Schauspielstar Mel Gibson verknüpfen ihn sogar familiäre Bande. Seit 2006 ist er mit dessen ältester Tochter Hannah verheiratet, mit der Kenny mehrere Kinder hat. Musikalisch tritt Shepherd deshalb jedoch nicht kürzer. 2011 erscheint bereits sein sechstes Studioalbum "How I Go", das ebenso wie alle vorangegangenen Releases auf Platz 1 der Blues Charts seiner Heimat, den USA, landet. Nach Touraktivitäten in der ganzen Welt folgt drei Jahre später der Nachfolger "Goin' Home", der hierzulande Anfang Mai 2014 erscheint.

Anders als die meisten Alben Shepherds, die auch sorgfältig gewählte Coverversionen enthielten, besteht " Lay It On Down" (2017) ausschlie0lich aus Eigenkompositionen. Cover wie eigene Tracks veredelt Kenny Wayne Shepherd jedoch stets mit Solo-Improvisationen, die Altmeistern wie Eric Clapton locker das Wasser reichen können. Nicht umsonst wählte das Magazin Guitar World Shepherd schon nach dem Release seines Debütalbums auf Platz 3 der besten Blueskünstler.

Alben

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