laut.de-Biografie
Julian Heidenreich
Bereits mit sechzehn ist Julian Heidenreich auf dem besten Weg, ein professioneller Musiker zu werden. Nachdem er in jungen Jahren als Geiger in verschiedenen Jugendorchestern fungiert hat, gründet er als Sänger und Gitarrist mit Till Ortner (Bass), Philipp Kudelka (Gitarre) und Dominik (Schlagzeug) die Grungeband Rotamind. Wir schreiben das Jahr 1997. Zwei Jahre später hat das Quartett ihr Debüt im Kasten und einen Plattenvertrag mit WEA unterschrieben.
Doch dann beginnt der Walzer der Labelschließungen und –zusammenlegungen in Folge sinkender Absatzzahlen. Rotamind wandern zunächst zu Eastwest über, fallen aber doch noch dem Rotstift zum Opfer. Als das selbst betitelte Album 2002 schließlich bei Netmusiczone/Zomba erscheint, hinterlässt es keinen bleibenden Eindruck.
Nach zahlreichen Auftritten mit Rotamind im deutschsprachigen Raum begibt sich Heidenreich 2004 ins Studio, um ein Soloalbum aufzunehmen. Mit seiner Begleitband The Truck Driving Buddhas entsteht "The Secular Proof", das mit ganz neuen Klängen überrascht. "Ruhig ist sie geworden. Und sehr warm. Vor allem, wenn Du Dich noch an frühere Rotamind-Zeiten erinnern kannst, wirst Du vielleicht überrascht sein ... und zwar positiv", schreibt er selbst auf seiner Homepage.
Nachdem Heidenreich den Soundtrack zum Film "Solo" (2004) des Regisseurs Burkhard Feige komponiert hat, erscheint das von Klavier und Akustikgitarren getragene "The Secular Proof" im September 2005. "So schöne, nachdenkliche Songwriter-Kunst haben wir in diesem Jahr noch nicht gehört", schreibt dazu der Stern.