Porträt

laut.de-Biographie

Jim Lockey & The Solemn Sun

Kontrastreich und intensiv: Jim Lockey & The Solemn Sun paaren wildes Punk-Club-Feeling mit melancholischem Lagerfeuer-Vibe. Da flippt sogar Frank Turner aus.

Jim Lockey, Chris Capewell, Phil Randall und Simon Cripps schließen sich im Jahr 2010 zusammen. Inspiriert von Schaffenden wie Mumford, Billy Bragg und Frank Turner, lassen die vier Jungspunde aus dem britischen Cheltenham bereits nach wenigen Monaten keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie es ernst meinen.

Wochenlang probt sich das Quartett die Finger wund und erreicht über Umwege noch im selben Jahr die Ohren von James Towler. Der Grammy-nominierte Produzent (Steve Winwood, Eric Clapton) zeigt sich schwer angetan vom Indie-Folk-Punk der Mannen um Songwriter Jim Lockey und quartiert die Band ohne große Umschweife ins Studio ein. Das Ergebnis, "Atlases", lässt die Szene aufhorchen. Die ersten limitierten 500 Versionen des Albums sind ruckzuck unter die Leute gebracht. Auch die Medien klopfen alsbald an die Pforten der vier Folk-Punks, und so erhalten diverse Songs des Debüts massenhaft Airplay bei Sendern wie Radio 2, Kerrang Radio und der BBC.

Die Band will raus, sie will spielen und sich vor Live-Publikum beweisen. Offerten gibt es genug. Etablierte Acts stehen Schlange, um den Vierer als Support mit auf Tour zu nehmen. So teilen sich Jim Lockey und seine Kollegen in der Folge die Bühne mit Mumford & Sons, Dry the River, Johnny Flynn, Alessi's Ark und Pete Doherty. Im Jahr 2011 kann auch Frank Turner nicht widerstehen und nimmt die Band auf seine UK-Tour mit. Überwältigt und schwer beeindruckt von den Erlebnissen der vergangenen Monate stecken die vier, wieder zuhause angekommen, die Köpfe zusammen und tüfteln emsig an Ideen für ihr Zweitwerk.

Für den Debüt-Nachfolger "Death" setzt sich Peter Miles (King Blues, Crazy Arms, Futures) hinter die Regler und verhilft der Band zu einem breitgefächerten Sound, der in punkto Intensität und Dynamik dem Erstlingswerk in nichts nachsteht. Das Album erscheint im Juni 2012 und veranlasst Frank Turner zu folgendem Statement: "Diese Band ist der Wahnsinn. Jim Lockey ist einer der besten, wenn nicht sogar der beste Songwriter, den ich je getroffen habe. Die Jungs verdienen es, richtig groß zu werden."

Alben

Jim Lockey & The Solemn Sun - Death: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2012 Death

Kritik von Kai Butterweck

Frank Turners neue Lieblingsband huldigt intensivem Folk-Punk. (0 Kommentare)

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