Porträt

laut.de-Biographie

Iskald

Iskald draußen, gell? Dieser wahre Brüller von einem Witz funktioniert in Norwegen genauso gut oder mies, wie hier bei uns, denn Iskald bedeutet übersetzt tatsächlich eiskalt. Ob die beiden kreativen Köpfe hinter der Band indes sehr zum Scherzen aufgelegt sind, darf bezweifelt werden, denn Simon Larsen und Aage Andre Krekling sind eher verschlossene Charaktere.

Das ist im Norden von Norwegen, genauer gesagt in Bodø, nichts wirklich Ungewöhnliches, vor allem, wenn die Herren auch noch dem Black Metal frönen. Hier gehört es ja schon fast zum guten Ton, sich von der Außenwelt so weit wie möglich abzukapseln und nur hin und wieder ein Album zu veröffentlichen. Iskald ist somit das Projekt der beiden Musiker, wobei Simon sämtliche Gitarren, den Bass und die Keyboards einspielt und Aage die Drums und die Vocals weitgehend übernimmt. Für ihre spärlichen Auftritte verstärken sie sich mit ein paar Gastmusikern.

Ein erstes Demo erscheint 2005, Ende des Jahres macht sich das Duo an die Aufnahmen zu einer EP mit dem Titel "Northern Twilight", die Anfang des folgenden Jahres erscheint. Da sie die Scheibe komplett selbst finanzieren, ist sie auf 400 Stück limitiert, die fast sofort weg sind. Auch Indie Recordings werden auf Iskald aufmerksam und schicken die beiden umgehend wieder ins Studio. Dort nehmen sie "Shades Of Misery" auf, das im Juli 2007 veröffentlicht wird.

Zusammen mit Gitarrist Espen Solstad und Basser René Zonneveld spielen sie ein paar handverlesene Gigs und stehen auf dem Inferno Festival zum ersten Mal auch auf einer größeren Bühne. Neue Songs arbeiten derweil nach wie vor nur Simon und Aage aus, die im Juli 2008 nach Berlin fliegen, um dort "Revelations Of Reckoning Day" einzuspielen. Das Album erscheint Ende September und bietet einmal mehr melodischen, aber straighten Black Metal.

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