Porträt

laut.de-Biographie

Instrument

Instrument verdanken ihr Dasein einzig und alleine der Trennung der einst gehypten Münchener Band Cosmic Casino. Deren Kopf Markus Schäfer ist auf der Suche nach etwas Neuem: Er trifft auf Nicolas und Hubert - und Instrument werden geboren.

Sie bleiben in München, doch der Sound ändert sich völlig: ein kraftvoller Mix aus Postrock und verschrobenem Indierock. Auch Jazz-Einflüsse und Improvisationskunst finden sich.

Die Visions beschreibt ihre Auftritte folgendermaßen: "Gelegentlich gibts Gesang, wächst dann monolithisch, entlädt sich in kraftstrotzenden, progressiven Riffs und veranlasst einen Großteil der Gäste, in der feuchtwarmen Halle auszuharren ..."

Liveerfahrung besitzen Instrument reichlich. Seit der Gründung 2008 folgen zahlreiche Gigs in ganz Deutschland. 2011 bannen sie ihren Sound dann auf Platte: "Steaming Sattelites - TMMA". Es hagelt gute Kritiken, Vergleiche mit Oceansize und Mogwai fallen.

Mit gepushtem Selbstvertrauen erscheint ein Jahr später auch gleich der zweite Streich: "Olympus Mons" kommt noch ausgefeilter daher. Die Tracks locken erneut zahlreiches Livepublikum an. Am Anfang mögen Instrument vielleicht noch beschaulich klingen, doch je weiter die Zeit fortschreitet, desto mehr gewinnt der Sound der Münchener an Monumentalität und Dynamik.

Auf ihrem Zweitling verbinden Instrument riffartige Gitarrenklänge mit detailgetreu erarbeiteten Melodien. Hier trifft Progressive auf Indie-Rock, Opulenz auf Reduktion. Die Stücke klingen sehr experimentell und bestehen größtenteils aus Instrumentalaufnahmen. Bei der Besteigung des "Olympus Mons" nimmt der Hörer alle Facetten mit, die die drei Jungs zu bieten haben.

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