Porträt

laut.de-Biographie

Inmoria

Wäre mal interessant zu erfahren, ob die Nachkommen von J.R.R. Tolkien eigentlich von sämtlichen Metalbands Tantiemen bekommen, deren Bandnamen vom "Herrn Der Ringe" inspiriert wurden. Sollte das der Fall sein, müssten auch Inmoria einiges abdrücken, schließlich bilden die Zwergenminen Moria den maßgeblichen Teil des Namens.

Bis sich Keyboarder Dan Eriksson diesen aber ausdenkt, dauert es noch ein ganzes Stück. Der im schwedischen Bollnäs lebende Dan war früher Drummer bei Tad Morose, quittiert dort aber 1994 seinen Dienst und zieht sich wenig später weitgehend aus der Musik zurück. Erst im April 2008 juckt es ihn wieder in den Fingern. Nachdem er sich ein kleines Studio eingerichtet hat, schreibt er einige Songs.

Zunächst spielt er dabei noch alle Instrumente im Alleingang ein, aber irgendwann wird ihm das zu langweilig. Folglich ruft er seinen alten Tad Morose-Kumpel Christer 'Krunt' Andersson an, damit der sich die Ergüsse mal anhört. Der Gitarrist zeigt sich von dem Material begeistert und holt mit Basser Tommi Karppanen und Drummer Peter Morén gleich noch die Rhythmus-Abteilung von Tad Morose dazu.

Fehlt nur ein Sänger. Der ist im Morgana Lefay-Fronter Charles 'Chulle' Rytkönen schnell gefunden. Die Songs sind bis Anfang des nächsten Jahres soweit fertig und bekommen, kaum dass sie auf der MySpace-Page stehen, euphorisches Feedback. Dass sie musikalisch nicht allzu weit von den oben genannten Bands entfernen, dürfte sich von selbst verstehen.

Mit ihrem Sound rufen Inmoria mehrere Labels auf den Plan. Letztlich bekommen Massacre Records den Zuschlag. "Invisible Wounds" erscheint Ende Juni 2009, die ersten Livedates stehen zu diesem Zeitpunkt noch aus.

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