Porträt

laut.de-Biographie

In Vain

Wie so oft sind es einfach zwei Kumpels, die 2003 im norwegischen Kristiansand beschließen, gemeinsam eine Band zu starten. Im vorliegenden Fall sind das Gitarrist Jonahr Haaland und Shouter Andreas Frigstad, die ihre Vorstellungen von einer Mischung aus Thrash und Death Metal umsetzen wollen.

Schon bald finden sie in Keyboarder Sindre Nedland, der auch gleich noch den klaren Gesang übernimmt, und Drummer Anders Faret Haavet Mitstreiter. Für die Proben und das Songwriting ist dieses Line-Up erst einmal vollkommen ausreichend.

Als es aber ins Studio geht, um die EP "Will The Sun Ever Rise", holen sie sich Basser Joakim Sehl Gastmusiker dazu. Für die 2005 folgende EP "Wounds" hat bereits Kristian Wikstøl den Tieftöner und Stig Reinhardtsen die Drums übernommen.

Doch In Vain bedienen sich noch diverser anderer Musiker. So haben sie mit Evan Fuglestad einen zweiten Gitarristen dabei und arbeiten auch mit Saxophon und Cello. Mittlerweile haben sie den Thrash weitgehend außen vor gelassen und wildern eher in progressiven Black Metal-Gefilden. Nicht nur Presse und Fans reagieren euphorisch auf die Veröffentlichung, auch das Label Indie Recordings wird auf die Norweger aufmerksam.

"The Latter Rain" glänzt 2007 somit mit mehr als zwanzig Gastmusikern, worunter der Tristania-Sänger Kjetil Nordhus und Jan K. Transeth (Ex-In The Woods ...) die bekanntesten sind. Mit den Kollegen von Vreid und Battered geht es auf Tour durch Europa, bevor sich In Vain bereits Anfang 2008 ans Songwriting für das nächste Album machen.

Die Aufnahmen beginnen in Sommer, gestalten sich aber als komplizierter als gedacht. Stellenweise stehen in Vain kurz vor dem Split, doch letztlich packt nur Gitarrist Evan seine Koffer. Endlich schließen sie die Aufnahmen doch ab und legen letzte Hand an "Mantra". Einmal mehr sind neben Kjetil und Jan diverse Gäste zu hören, wenn auch deutlich weniger als noch auf dem Debüt.

Musikalisch sind die Einflüsse und Klänge dafür noch breiter geworden. In Vain haben mit "Mantra" einen weiteren Schritt in Richtung jenseits aller Kategorien getan. Einen Beitrag zum freieren Umgang mit anderen Stilen mag auf die Tatsache haben, dass Johnar, Sindre, Stig, Kjetil und auch Neubasser Alexander Lebowski Bøe live bei Solefald die Instrumentalfron stellen. Entsprechen breit gefächert klingt "Ænigma" 2013, auch wenn die Wurzeln nach wir deutlich im (melodischen) Death Metal liegen.

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