Porträt

laut.de-Biographie

Ikara Colt

Fünf Jahre lang dauert die Historie der Colts. Für jenen Zeitraum gilt: Ikara Colt sind cool, haben tonnenweise Style gefressen und machen laute Rockmusik - die mit den verzerrten Gitarren und dem schnellen Schlagzeug. Aber nein, Ikara Colt sind nicht aus New York. Riechen zwar verdammt danach, kommen aber wie The Kills aus London. Und beide schenken sich in punkto Hype nicht viel. Jon Ball (Bass), Claire Ingram (Gitarre), Dominic Young (Schlagzeug) und Sänger Paul Resende lernen sich 1999 auf der Kunsthochschule Whitechapel kennen. Enttäuscht vom aktuellen NuMetal-Gekreische und dem Erfolg vieler britischer Akustik-Acts, beschließen sie, gemeinsam das auf die Bühne zu bringen, was ihnen dort seit langem fehlte: den Rock'n'Roll.

Ikara Colt - Modern Apprentice Aktuelles Album
Ikara Colt Modern Apprentice
Krachige Punk-Headbanger und 80er Kinder-Keyboards.

Inspiriert von Sonic Youth oder britischem Post-Punk der Marke Joy Division powern sie die Energie von MC5 in ihre Stücke und gießen damit weiter Wasser auf die Mühlen des Punk-Revivals um die Strokes und Co. Punkrock ist das Ding der Dinge, aus dessen Geschichte sie munter ihren Sound zusammen klauen und dabei glücklicherweise an keiner Stelle so klingen, als wären sie nicht im Jahre 2002.

Sie benennen sich nach zwei verschiedenen Pistolen-Arten und drücken ab. Ihr Hahn ist auch live so weit gespannt, dass Abgesandte des Fantastic Plastic-Labels von einem der ersten Gigs so begeistert sind, dass sie die Band nicht ohne Vertrag nach Hause lassen. Im Herbst 2001 erscheint die erste Single "Sink Venice" und wird gleich Single Of The Week beim Kerrang Magazine. Das Gleiche passiert mit der zweiten Single "One Note".

2002 erscheint ihr erstes Album "Chat And Business". Womit man wieder bei der Kunst angelangt wäre. Das liebevolle ausgearbeitete Innencover der Platte besteht aus Aufklebern, mit denen man die Vorderseite des Booklets selbst gestalten kann. Das ist so außergewöhnlich, dass der britische Phonoverband das Debüt als "promotional gift" degradiert und Ikara Colt somit nicht mal in den Album-Charts gewertet werden können. 2004 verzichten sie auf solcherlei Gimmicks: "Modern Apprentice" rockt dabei nicht weniger als der Vorgänger. Der Erfolg bleibt trotzdem mäßig und der richtige Durchbruch der Band verwehrt.

Im Januar 2005 meldet die Band ihre Auflösung: "We always said that we would split up after five years and that five years is up, better to go out this way than to turn into some old, tired and jaded outfit", so die Begründung auf der offiziellen Webpage.

Alben

Videos

May B 1 Day
Modern Feeling
Wake In The City
Wanna Be That Way
  • Offizielle Seite

    Mit den nötigen Infos.

    http://www.ikaracolt.com
  • Sinking Venice

    Informative Fansite.

    http://www.geocities.com/sinking_venice/SinkingVenice.html
  • Deutsche Fanpage

    Reichhaltig und hübsch gemacht.

    http://www.ikaracolt.de.tc/

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