Porträt

laut.de-Biographie

Hundred Waters

Mit seinem schrillen Hauruck-Electro ist Skrillex seit seinem Debütrelease "My Name Is Skrillex" 2010 zunächst in den USA, später auch international Gesprächsthema. Weniger bekannt sind seine Aktivitäten als Chef des Labels Owsla. Ohne große Allüren bringt er hier Musik heraus, die ihm gefällt. So zum Beispiel auch die amerikanische Band Hundred Waters, die er 2012 unter Vertrag nimmt.

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Das Signing erstaunt einigermaßen, denn wer den auf maximalen Effekt ausgerichteten Skrillex-Sound in den Ohren hat, der würde eine Band wie Hundred Waters nicht auf Owsla vermuten. Das Quintett aus Flordia mischt Einflüsse von Jazz, Folk, 70er Rock und Electronica zu einem ätherischen, leicht und locker fließenden Indietronic-Sound.

"Der österreichische Maler Friedensreich Hundertwasser hat mit seiner Philosophie, die den Betrachtern seiner Bilder große Freiheiten bei der Interpretation einräumt, Einfluss auf unsere Arbeit. Wir möchten den Leuten auch nicht unbedingt eine Botschaft aufzwingen. Uns ist es lieber, jeder macht legt für sich eine Bedeutung in unsere Musik und unsere Texte", sagt Sängerin Nicole Miglis.

2012 veröffentlichen die vier Schulfreunde Nicole Miglis, Trayer Tryon, Paul Giese und Zach Tetreault aus Gainesville in Florida ihr selbstbetiteltes Debütalbum. Auch beim Bandnamen steht Friedensreich Hundertwasser Pate. Mit ihren psychedelischen Folk-Elektronica sorgen sie sofort für Aufmerksamkeit und können sich schon wenig später über ihren Deal mit Skrillex freuen.

Nach einigen MP3- und Single-Releases beginnen für Hundred Waters die Arbeiten in ihrem zweiten Album, das 2014 unter dem Titel "The Moon Rang Like A Bell" erscheint und in manchen Momenten an Warp-Acts wie Boards Of Canada oder Plaid erinnert, mit einer Brise mehr Folk. In Europa erscheint das Album auf dem Berliner Label Studio !K7.

Die Entwicklung geht stringent weiter, auf den Aufbau folgt eine Reduktion und aus dem Quintett wird ein Trio. Labelheimat, Sound und Interessen bleiben jedoch die selben und die Musik wird trotz Tourleben und kleineren Pausen recht geradlinig weitergeführt: 2016 folgt ein Intermezzo des Mainstream-Erfolgs mit dem Skrillex- und Chance the Rapper-assistierten Song "Show Me Love".

Und als wolle man die Mainstream-Anbiederung auch direkt wieder dementieren nistet sich im Folgejahr nicht nur die Veröffentlichung einer skelletalen EP "Currency", sondern auch das Album "Communicating" ein. Hundred Waters sind zurück am pitchforkigen, experimentellen und unterkühlten Klang ihrer Musik. Man halte fest: Was nicht Mainstream ist, muss es ja auch nicht werden.

Alben

Termine

Fr 03.11.2017 Zürich (Rote Fabrik)
Sa 04.11.2017 Lugano (Studio Foce)
So 05.11.2017 Luzern (Sedel)
Mi 08.11.2017 Hamburg (Häkken)

Surftipps

  • Hundred Waters

    Band-Blog.

    http://www.hundred-waters.com/
  • Facebook

    Profilseite.

    https://www.facebook.com/100waters

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