Porträt

laut.de-Biographie

Horn Of The Rhino

Wenn es an die Namensgebung geht, greifen Sludge- und Doom-Bands gern auf größere Landsäugetiere zurück. Das Mastodon hats nicht mehr ganz in die Neuzeit geschafft, und auch das Wooly Mammoth blieb vor ein paar Jahrhunderten (zumindest evolutionär) auf der Strecke.

Bison B.C. trabt aber auch heute noch über die nordamerikanische Savanne. Im spanischen Baskenland treibt sich ab 2004 etwas herum, das sich Rhino nennt.

Nachdem die Band Left Hand Rider auseinander bricht, gründet Gitarrist und Sänger Javier Gálvez eine neue Truppe und benennt sie nach dem ersten Song des Demos von Left Hand Rider. Zusammen mit Basser Miguel Moral und Drummer Julen Gil sind Rhino geboren.

Gemeinsam arbeiten sie die ersten Songs aus und nehmen 2006 ein Demo auf. Dann packt Miguel allerdings seine Sachen und drückt das Langholz Sergio 'Rambo' Robles in die Hand. Auf das Debüt "Breed The Chosen One", das 2007 über 7th Gate Records erscheint, hat er allerdings noch keinen Einfluss. Erst auf dem ein Jahr später erscheinenden "Dead Throne Monarch" ist der Bassist tatsächlich zu hören.

Obwohl sich Javier weitgehend auf derbe Stimmlagen konzentriert, überrascht er immer wieder mit seiner klaren Singstimme, die nicht selten an Alice In Chains erinnert. Mittlerweile haben Rhino auch in den Staaten einen Vertrieb, so dass "Dead Throne Monarch" nahezu weltweit veröffentlicht wird. Dummerweise geraten sie aber in Rechtsstreitigkeiten, weswegen sie ihren Namen sicherheitshalber zu Horn Of The Rhino erweitern.

Musikalisch ändert sich bei den Spaniern deswegen aber nicht das Geringste. Davon kann man sich auf dem Anfang September 2010 erscheinenden "Weight Of Coronation" leicht überzeugen.

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