Porträt

laut.de-Biographie

Her Whisper

Unter dem Namen DragonFly gründen Sänger/Gitarrist Magnus af Nestergaard, Basser André Samuelsson, Gitarrist Christian Lind, Keyboarder Marcus Christensen und Drummer Kenneth K Gilbert im schwedischen Lysekil im Frühjahr 2004 ihre Band. Wie der Name schon suggeriert, handelt es sich musikalisch dabei eher um den typischen Power Metal.

Schon im Sommer des Jahres gehen sie in die bekannten Fredman Studios, um dort in nur drei Tagen ihr erstes Demo "Age Of Innocence" aufzunehmen. Bei ihrem ersten Live-Gig gibt Magnus dann kurzerhand bekannt, dass sie den Namen DragonFly fortan gegen Her Whisper eintäuschen, weil "der Name einfach zu schwul kling", so der Sänger. Warum es aber ausgerechnet Her Whisper sein soll, bleibt sein Geheimnis ... Jedenfalls verschickt das Quartett eifrig das Demo in alle Welt, und vom italienischen Adrenaline Records Label kommt sogar ein ernsthaftes Angebot.

Also geht es im Herbst 2004 wieder ab ins Studio, um dort neues Material aufzunehmen. Als das geschehen ist, werden die Aufnahmen nach Italien verschifft, wo die Pressung und das Coverartwork in Angriff genommen werden sollen. Allerdings ist bis in dem Frühling 2005 noch nichts passiert, und vom Label hören Her Whisper keinen Ton. Schließlich stellt sich heraus, dass das Label die Scheibe aufgrund finanzieller Probleme nicht veröffentlichen kann, weswegen sich die Schweden aus dem Vertrag schleunigst wieder ausklinken.

Die Master-Aufnahmen gehen an die Band zurück, und man macht sich erneut auf die Suche nach einem Label. Einmal mehr landet man bei einem italienischen Label namens Underground Symphony, die gleich mal einen Vertrag aufsetzen wollen. Der ist aber unter aller Sau, und die Schweden sind schon kurz davor, einfach alles hinzuschmeißen, als sich das deutsche Label STF-Records bei ihnen meldet. Man fährt also nach Bochum, setzt sich mit den Verantwortlichen zusammen und unterschreibt einen Vertrag.

Wiedermals geht es ins Studio, um noch ein paar Songs aufzunehmen, doch Christian Lind hat anscheinend das Interesse und den Glauben an die Band verloren. So verzögern sich die Arbeiten am Debütalbum einmal mehr, doch im Frühjahr 2006 haben sie mit Christian Widén endlich den passenden Ersatz gefunden. Er hat auf "Children Of The Black Soil" zwar keinen Einfluss mehr, hat sich aber schnell ins das Line-Up integriert. Die Reviews sind zwar weitgehend positiv, doch außer ein paar Einzelgigs geht nicht viel bei Her Whisper.

So nutzen sie also die Zeit und verschanzen sich gegen Ende des Jahres direkt wieder im Proberaum. Da sich STF mit dem Verkäufen des Debüts ganz zufrieden zeigen, bieten sie der Band an, ein weiteres Album mit ihnen zu veröffentlichen. So geht es mit Produzent Fredrik Groth (The Storyteller/Kryptillusion) im Winter 2007 ins Studio, um dort "The Great Unifier" aufzunehmen. Die Scheibe erscheint Ende Februar 2008 und lassen die stimmlichen Parallelen zu Messiah Marcolin (Ex-Candlemass/Memento Mori) noch mehr in der Vordergrund treten, als auf dem Debüt.

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