Porträt

laut.de-Biographie

Helldorados

Sleaze Rock ist seit den 80ern südlich von Skandinavien kaum mehr präsent. Ein nicht zu vertretende Zustand, befinden vier Musiker aus Schwaben und versuchen dies seit 2007 zu ändern.

Als Sänger Pierre in Stuttgart auf den Bassisten Gunnar trifft, scheint er endlich einen gleichgesinnten Mitstreiter gefunden zu haben, mit dem er seine Band Helldorados nach vorne bringen kann. Zu der Zeit ist neben Drummer Oli noch Gitarrist Bob mit an Bord. In dieser Besetzung legen sie Ende des Jahres in Eigenregie ihr Debüt "Just Rock" vor.

Musikalisch liegen sie dabei irgendwo zwischen AC/DC und Guns N'Roses und eifern auch deren früheren Bestreben nach, an jeder Steckdose live zu spielen. Dabei tauchen sie immer wieder im Vorprogramm von Bands wie Bullet, Enforcer oder Rhino Bucket, aber auch Die Happy und Bloodlights auf. Den Höhepunkt der Karriere legen sie 2008 hin, als sie live auf der Bregenzer Seebühne im Rahmen der Fußball EM spielen.

Während der Sommerfestivals 2009 nehmen die zwischenmenschlichen Probleme aber mehr und mehr zu. Nach einem Festivalgig eskaliert die Situation im Tourbus und Bob sorgt damit beinahe für das vorzeitige Ende der Band. Oli steigt aus und erst, nachdem Gunnar und Pierre den Mann an der Klampfe feuern, können sie über weitere Schritte nachdenken.

Mit den Neuzugängen Steve (Gitarre) und Chris (Drums) gehen sie schließlich frisch ans Werk. Endlich sind vier Gleichgesinnte am Werk. Zusammen geht es in die Horus Studios in Hannover, um dort vier Songs für eine Promo-EP aufzunehmen. Mit dem Ergebnis sacken sie einen Deal bei Massacre Records ein und schieben im Juli 2012 ihr offizielles, selbstbetiteltes Debüt nach.

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