Porträt

laut.de-Biographie

Hardcell

Der Schwede Nils Danielsson gehört zu jener Generation von Techno-Produzenten, die Ende der 90er Jahre das Erbe der beiden Wegbereiter Adam Beyer und Cari Lekebusch antritt. Während sich die zwei Pioniere des 'Schweden-Techno' zu dieser Zeit musikalisch teilweise neu ausrichten, wächst mit Hardcell, Grindvik, Hertz, Mhonolink und Johan Batco eine neue Produzenten-Generation heran. Ganz dem Erbe von Beyer und Lekebusch verpflichtet, verstehen sie sich bestens auf harten Techno, gerne auch in geloopter Form.

Hardcell kommt zu Beginn der 90er Jahre mit House und Techno in Berührung. Clubkultur wird schnell sein zentraler Lebensinhalt. Die weiteren Stationen sind typisch für viele Techno-Maniacs. Die Liebe zu Techno führt ihn schon bald an die Plattenspieler. In seiner Heimatstadt Stockholm erspielt er sich auf zahlreichen Partys einen guten Ruf als DJ. Als die Möglichkeiten des dj-ing weitgehend ausgereizt sind, richtet sich Danielsson ein eigenes Studio ein, wo erste Tracks entstehen.

1999 bestreitet Hardcell die erste Nummer auf Skunkworks. In den folgenden Jahren ist er dort neben Johan Batco regelmäßiger Gast mit seinen Tracks. Daneben findet er mit Zync ein weiteres Outlet für seine Produktionen. Harter, bisweilen tooliger Techno lautet das Rezept von Hardcell. In Jonas Karlsson aka Mhonolink findet er einen Gleichgesinnten. Das gemeinsame Projekt Mhonocell ist die Folge. Auch mit Johan Batco und Pär Grindvik verbindet Danielsson ein ähnlicher musikalischer Ansatz.

Hardcell und Grindvik kommen nach einem kurzen Zwischenspiel auf Primate 2004 auf Adam Beyers Label Drumcode unter, wo im darauffolgenden Jahr auch ihr Debütalbum "Gainline: Live Techniques" erscheint. Dass sich Nils Danielsson auch noch bestens aufs Plattenauflegen versteht, zeigt seine Mix-CD "Evil Deceptions Vol. 1", die genauso wenig Kompromisse eingeht wie seine Produktionen und in bester Schweden-Techno-Manier nach vorne geht.

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