laut.de-Biografie
Future Of The Left
Die Geschichte von Future Of The Left beginnt mit dem Ende von Mclusky. Die walisisch-englischen Noiserockgruppe löst sich nach drei Alben Anfang Januar 2005 auf. Das Trio zerfällt in zwei Teile, Bassist Jon Chapple gründet kurz darauf Shooting At Unarmed Men und veröffentlicht noch im selben Jahr "Soon There Will Be ..." und ein Jahr darauf "Yes! Tinnitus!".
Die andere Hälfte, bestehend aus Sänger Andy "Falko" Falkous und Drummer Jack Egglestone, gründet ebenfalls im gleichen Jahr zusammen mit Kelson Mathias von Jarcrew Future Of The Left. Obwohl Mathias Sänger seiner bisherigen Combo war, tritt er hinter Falkous zurück ins zweite Glied und beschränkt sich aufs Bassspiel.
Des weiteren gehört zur Gründungsformation Hywel Evans (auch von Jarcrew, die sich ebenfalls Anfang 2005 aufgelöst hatten), er verlässt Future Of The Left jedoch bald wieder um seine eigene Band Truckers Of Husk zu gründen. Auf Grund ihres guten Verhältnisses zum Label Too Pure aus Mclusky-Zeiten kommt das Trio sofort beim Label aus London unter.
Ihren ersten Auftritt absolviert Future Of The Left am 02. Juli 2006 in Cardiff. Hier nennen sie sich allerdings noch Mooks Of Passim, um Horden erwartungsfreudiger mclusky- und Jarcrew-Fans fern zu halten. Weitere Gigs spielen sie unter falschem Namen, zum Beispiel Guerilla Press oder Dead Redneck.
Anfang September 2006 trauen sie sich dann, unter eigenem Namen auf die Bühne zu gehen. Eine erste Single erscheint mit "Fingers Become Thumbs/The Lord Hates A Coward" Ende Januar 2007, gut zwei Jahre nach dem Ende von Mclusky. Mit "Adeadenemyalwayssmellsgood" folgt im Juni eine weitere 7", Future Of The Left lassen es ruhig angehen.
Bevor endlich das Debütalbum auf den Markt kommt, releast das Dreigespann mit "Small Bones Small Bodies" im September 2007 eine weitere Single. Das Album "Curses" erscheint hierzulande am 28. September 2007 und bietet keine allzu großen Veränderungen im Sound im Vergleich zu Mclusky.
Falkous und seine Mitstreiter sind vom Wahnsinn Getriebene, die das Unmögliche aus ihren Instrumenten rausholen. Den größtmöglichen Noise, wobei sie aber nie Melodie, Groove und Dada aus den Augen verlieren.