Porträt

laut.de-Biographie

Freddy Sahin-Scholl

Neben furzenden Männern und Frauen, die mit ihren Brüsten Melonen zertrümmern können, treten bei der RTL Show "Das Supertalent" auch Menschen auf, die eine echte Begabung haben. Einer davon ist Freddy Sahin-Scholl, besser bekannt als "Der Mann mit den zwei Stimmen". Denn Sahin-Scholl kann sowohl im Bariton, als auch im Sopran, und damit mit sich selbst im Duett singen - eine einzigartige Fähigkeit.

Sahin-Scholl wird 1953 in Heilbronn geboren und ausgesetzt. Seine Mutter, eine deutsche, und seinen Vater, ein amerikanischer GI, lernt er nie kennen. Er wird in ein Pflegeheim in Wüstenrot gebracht und wächst dort auf.

Seine Pflegemutter erkennt recht früh seine musikalischen Fähigkeiten. Er bekommt Klavier-Unterricht, kommt aber mit dem autoritären Lehrer nicht zurecht und bricht ab. Das Klavierspielen an sich gibt er nicht auf. Stundenlang sitzt er an den Tasten und komponiert. Als der Stimmbruch kommt und der kleine Freddy eine tiefe Stimme bekommt, verschwindet sein klarer Sopran einfach nicht. Damit hat er zwei verschiedene Gesangsstimmen.

Mit 16 fängt er eine Ausbildung zum Krankenpfleger an und arbeitet bis 1993 in einem Krankenhaus. "25 Jahre Krankenhaus sind eine gute Grundlage fürs Leben, weil Sie hier alles erleben: Leid und Freude" sagt Sahin-Scholl in einem Interview mit dem Stern.

1999 bringt er sein erstes Album "Carpe Diem" unter dem Künstlernamen Galileo heraus. 2003 wird das Album noch mal bei Edel Records veröffentlicht, verkauft sich aber nur ein paar tausendmal. Im selben Jahr tritt er bei der Nokia Night Of The Prom auf und wird so erstmals einem breiteren Publikum bekannt.

Sieben Jahre später kommt dann sein richtiger DurchbruchSahin-Scholl tritt 2010 bei "Das Supertalent" auf und gewinnt die Casting-Show. Sein Debüt-Album wird nochmals veröffentlicht. Diesmal bei Sony und unter seinem richtigen Namen.

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