Porträt

laut.de-Biographie

Flyswatter

Eigentlich würde man ja erwarten, dass übelstes Soundgefrickel angesagt ist, wenn Toningenieure und ein Musikstudent aufeinander treffen. Dass dieser Worst Case nicht unbedingt eintritt, zeigen Flyswatter auf.

Flyswatter - Flyswatter
Flyswatter Flyswatter
Kommt daher wie Jan Ullrichs Fahrradreifen ...
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Obwohl sich die vier Jungs aus dem Bayerischen bereits vor 1994 als Flyswatter zusammen tun, dauert es noch ein Weilchen, bevor ihre erste Platte erscheint. Die befreundeten Flo (voc., git.), der übrigens zwei Hunde namens Jeanette und Biedermann sein eigen nennt, und Tony (bass) gründen die Band, Attila Antal stößt dazu und komplettiert das Trio. Das Trio wird durch die Hinzunahme von Marco Kärger aufgestockt. Später ersetzen Chrischi (git., voc.) und Philip (dr.) die Beiden. Die vier Wahlmünchner verschreiben sich der punk-hardcore-angelehnten Hartwurst-Musik.

Lange Zeit passiert auf dem audiblen Sektor nicht viel, zumindest nicht in Studios. Flyswatter lernen die Kleinstadtbühnen und Jugendzentren von Krautland kennen und schaffen es 2000 auf die Bühne des Bizarre Festivals. Da haben sie bereits die Aufmerksamkeit des Mini-Labels Tap-Water Records erregt, das erste Sampler-Beiträge der Band bringt.

Nach dem Gig auf dem Bizarre erscheint eine erste Split-EP mit Ampersand, ein paar Monate später bereits das Debüt "Black And Blue". Nach dem 2002er Album "Repeat In Pattern" wechselt die Band zum Kölner Label Eat The Beat, auf dem im Frühjahr 2004 der druckvolle Drittling "Flyswatter" erscheint, den die Vier komplett in Eigenregie eingespielt und produziert haben. Leider ist damit auch schon das Ende der band eingeläutet, denn nach 12 Jahren tragen Flyswatter das Kapitel Bandgeschichte zu Grabe.

Alben

Flyswatter - Flyswatter: Album-Cover
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2004 Flyswatter

Kritik von Mathias Möller

Kommt daher wie Jan Ullrichs Fahrradreifen ... (0 Kommentare)

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