Porträt

laut.de-Biographie

Fight%Delight

Wenn man ständig Musik im Kopf hat und auch andere Leute an dieser teilhaben lassen möchte, bietet es sich in aller Regel an, Songs zu schreiben und im Idealfall auch eine Band zu gründen.

Auf diese Idee kommt Anfang 2005 auch Gitarrist André Materi und krallt sich Drummer Thomas Degener. Der bringt gleich noch seinen Bruder Matthias für die zweite Klampfe mit und nachdem sie mit Marco Hübner gleich noch einen Bassisten eingefangen hatten, waren die Grundzüge auch schon fertig. Das letzte Teil des Puzzles findet das Quartett schließlich in Sänger Stefan Bertling, den sie über eine Anzeige auf eine Website finden.

Stilistisch lässt sich das Ergebnis der fünf Jungs, die fortan unter dem seltsamen Titel Flight%Delight firmieren, nur schwer einordnen. Eindeutig im Metal verortet, mischen sich hier sowohl traditionelle Klänge zu thrashigen Teilen und manchen modernen Ideen. Einen ersten Eindruck geben sie auf dem Demo "First Blood" welches noch im selben Jahr erscheint.

Ende 2006 nimmt Basser Marco seinen Hut und gibt an Robert Stöhr ab. So nach und nach kommt nicht nur im heimischen Geseke, sondern überall in Nordrhein-Westfalen und den angrenzenden Bundegebieten rum und es kommt auch immer mehr neue Songs dazu. Keine Frage also, dass eine neue Veröffentlichung her muss. Da sich die Labels eher bedeckt halten, nehmen die Jungs Ende 2008 auf eigenen Kosten die EP "The Devils' Agony Parade" auf.

Es geht langsam, aber beständig voran und so angeln sie sich im folgenden Jahr auch mal die Opener-Position von Rage. Fronter Stefan freut sich ebenfalls eine Pfütze in die Hose, als er als Gewinner des Karaoke-Wettbewerbs auf dem Rock Hard Festival auf der Hauptbühne "Fear Of The Dark" von Maiden intonieren darf.

Einmal mehr nehmen sie die neuen Aufnahmen in die eigene Hand und entern erneut das Spacelab Studio unter der Regie von Moschus. Erneut nehmen sie drei Songs auf und vertreiben die EP "Triple Barreled" bei ihren Gigs und über die Homepage. Da es so aber auf Dauer auch nicht weitergeht, kratzen sie Ende 2010 noch mal alle Kohle zusammen, nehmen mit Moschus vier weitere Songs auf und packen diese zusammen mit den EPs auf ihr Debütalbum.

Das hört auf den Namen "Just Read The Contract" und erscheint über das eigens gegründete Label Pumpology Records. Kaum ist die Scheibe veröffentlicht, klopft das Orkus-Magazin an und setzt den Track "Time Is Mine" auf den Sampler zur Juli/August-Ausgabe.

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