Porträt

laut.de-Biographie

Endanger

Nicht wenige Bands entstehen aus einer Sauflaune heraus bzw. auf Parties, auf denen man sich entschließt, endlich anständige Musik zu machen oder wenigsten bessere, als einem am selben Abend um die Ohren geblasen wird. So ähnlich läuft es zumindest bei Endanger ab, denn Rouven Walterowicz (Gesang/Komposition) und Marc Pollmann (Produktion) treffen zum ersten Mal auf einer Party in ihrer Heimatstadt Salzgitter aufeinander.

Zu dieser Zeit spielt Marc noch Bass bei Catty Caress und Rouven musiziert im stillen Kämmerlein mit seinen Synthies und Keyboards vor sich hin. Nach der Party beschließen beide, einfach mal ein wenig zu jammen, und Marc entdeckt seine Leidenschaft für elektronische Sounds. Da er als Musiker bereits Erfahrungen im Bereich Produktion gesammelt hat, übernimmt er den Job bei Endanger.

Schon mit den ersten Demos zeigen Hyperium/Hypnobeat Interesse an Endanger. Die erste CD "Motion" erscheint 1999 - im folgenden Jahr über das junge Label Dancing Ferret Discs sogar in den Staaten. Als Hyperium/Hypnobeat 2001 Namen (in Stereodeluxe) und stilistische Ausrichtung ändern, finden Endanger bei UCMG eine neue Heimat.

Dort veröffentlichen sie 2002 "Eternalizer" und klettern damit bis auf Platz elf in den DAC und sind auch auf dem BMG-Sampler "Music For The Masses – Visions Of Future-Pop" vertreten. Auf dem ZYX-Sampler "Aufnahmezustand - Neue Deutsche Vielfalt" tauchen die beiden sogar zwischen Namen wie Nena oder Wie Sind Helden auf.

Doch UCMG geht im folgenden Jahr pleite. Das gibt Torben Schmidt (ehemals A&R bei Zoth Omog) die Möglichkeit, sich der Band anzunehmen. Auf seinem neu gegründeten Label Infacted Recordings legt er 2003 zunächst das Debüt unter dem Namen "Motion: Reloaded" neu auf. Doch Rouven und Marc haben schon neue Songs in der Hinterhand, die 2004 unter dem Titel "Addicted To The Masses" erscheinen.

Die Scheibe kommt nicht nur in den USA, sondern auch in Russland auf dem Markt und fährt überall wohlwollende Kritiken ein. In Deutschland setzen sich Endanger drei Monate lang in den Top 10 der DAC fest und tauchen in den Top 10 der South African Goth Charts auf. Da durch den Bankrott von UCMG das Album "Eternalizer" kaum mehr zu haben ist, entschließen sich Label und Band, das Album 2005 ebenfalls neu aufzulegen.

Unter dem Titel "Eternalizer V2" erscheint die Scheibe in erweiterter und überarbeiteter Auflage. Neben einem digitalen Refresh gibt es zusätzlich vier Remixe und einen exklusiven Track zu hören. Eine neue EP steht für 2006 auf dem Plan.

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