Porträt

laut.de-Biographie

Eagle*Seagull

Eine der gefragtesten Indiebands der Vereinigten Staaten heißt Eagle*Seagull. Mit ihrer Dreifaltigkeit aus Folk, Country und melancholischem Indie macht sich das Sextett viele Freunde.

Die fünf Jungens plus Mädel stammen aus Lincoln, Nebraska und sind damit unmittelbar in der Nähe von Saddle Creek-Land aufgewachsen: Gründer, Songwriter und Leadsänger Eli Mardock, J.J. Idt (Gitarre, Banjo), Mike Overfield (Bass), Carrie Butler (Violine, Keyboard), Austin Skiles (Gitarre) und Britt Hayes (Drums).

Nach der Bandgründung geben sich Mike, Eli und J.J. erst mal einen deftigen Countrytouch. Durch das Zutun neuer Bandmitglieder respektive Instrumente gewinnt der Sound später an weiteren Facetten. Im Oktober 2004 als Band komplett finden erste Gigs in Lincoln und Omaha statt. Später folgen regelmäßige Konzerte in der Nebraska-Szene. Eagle*Seagull machen sich langsam aber sicher einen Namen.

Dann tritt Brian Vaughan ins Bandleben ein. Der frühere Praktikant bei Sub Pop und Saddle Creek gründete in Nashville sein eigenes Label Paper Garden Records und nimmt die sechs Indierocker unter Vertrag. Ein Jahr nach dem ersten Gig veröffentlichen Eagle*Seagull im Oktober 2005 ihr gleichnamiges Debütalbum, das in diversen Internetforen für Furore sorgt.

Wenige Monate später ist die Band schon so beliebt, dass weitere Auflagen nachgepresst werden. Nachdem die Platte auch in Europa auf reges Interesse stößt, wird für Herbst 2006 eine Tour anberaumt, die allerdings erst im Februar des folgenden Jahres stattfindet.

Es folgt - nach dem Konkurs des deutschen labels Lado - eine längere Durststrecke, in der in Europa allein Eli Mardock gelegentlich solo zu hören ist. Dem zweiten Album der Adler-Möwe attestieren Kritiker verkrampfte Überambition.

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