Porträt

laut.de-Biographie

Draugnim

Draugnim nennt Gitarrist Morrior seine Band, die er 1999 im finnischen Espoo zunächst im Alleingang gründet. In Chimedra findet er jedoch schnell einen Mitstreiter für das Mikro, den Bass übernimmt Turms und hinter den Drums nimmt Jussi Raatikainen, der ältere Bruder von Children Of Bodom-Drummer Jaska Platz.

Ihr erstes Demo haben Morrior und Chimedra bereits aufgenommen, als die beiden anderen zu Draugnim stoßen. Musikalisch sind die Finnen im Black Metal verwurzelt, der über die Jahre eine immer epischere Ausrichtung bekommt. Auch Elemente des Pagan Metals treten immer mehr zu Tage. Es erscheinen zwei weitere Demos, doch nachdem sich Jussi und auch Keyboarderin Nanda verkrümelt haben, erweist es sich als äußerst schwierig, entsprechende Musiker zu finden.

Als dann auch noch der Proberaum von Draugnim bei einer Überflutung samt Equipment komplett vernichtet wird, schmeißen auch Morrior, Chimedra und Turms erst einmal hin. Erst 2007 raufen sie sich noch einmal zusammen und nehmen mit Session-Drummer Reima Kellokoski das vierte Demo "Sworn To Waves" auf, mit dem sie bei Spikefarm Records unterkommen. Morrior hat mittlerweile auch die Keyboards übernommen und dem Sound eine sehr symphonische Note verpasst.

Das Debüt "Northwind's Ire" erscheint im Herbst 2008, Draugnim spielen mit Kollegen wie Primordial oder Sólstafir ein paar Gigs. Schließlich geht es mit dem Moonsorrow-Fronter Ville Sorvali als Produzenten wieder ins Studio, um den Nachfolger aufzunehmen. Der hört auf den Namen "Horizons Low", erscheint im November 2010 und ist vollgepackt mit epischen und elegischen Melodien, die Morrior sowohl seiner Gitarre als auch den Tasten entlockt.

Alben

Draugnim - Horizons Low: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 4 Punkte

2010 Horizons Low

Kritik von Michael Edele

Kleines Juwel des Pagan Metal, passend zu klirrenden Kälte da draußen. (0 Kommentare)

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