Porträt

laut.de-Biographie

Diagrams

Diagrams mögen als Newcomer gelten, dahinter steckt jedoch alles andere als ein Frischling. Sam Genders releast seit 2005 Alben mit Tunng - seinem Bandprojekt mit Mike Lindsay. 2010 ist für ihn aber Schluss: "Irgendetwas passte damals einfach nicht. Ich war unglücklich". Stattdessen macht Sam erst mal auf Grundschul- bzw. Assistenztrainer - eine Tätigkeit, die ihn nach eigenen Angaben ziemlich fordert.

Zeitgleich startet er sein neues Projekt: Diagrams. Genders betont trotzdem, dass er immer noch gerne mit den Jungs von Tunng abhängt und lobt das Debüt "And Then We Saw Land". Und im Prinzip unterscheidet sich der Sound der beiden Bands nicht allzu sehr.

Psychedelisch anmutender Folk, der seine Dynamik aus Genders sanfter Baritonstimme zehrt. Diagrams unterfüttern ihre Arrangements mit elektronischen Popbeats im Stile Metronomys. Live kann sich der eigentlich als Soloprojekt gestartete Versuch auch in eine neun Mann und Frau starke Band ausweiten. Einziges festes Mitglied bleibt aber Genders.

Die britische Presse ist begeistert von seinen neuen Klängen. Vergleiche mit etablierten Bands wie Sufjan Stevens ziehtetwa der britische Guardian. Man dürfe es nicht wagen, ihn noch emal zu vergessen, schreibt der NME über die selbstbetitelte Debüt-EP. Der Jubel zeigt seine Wirkung: Im Januar 2012 sind Diagrams an der Spitze der last.fm-Hype Charts und auch in Deutschland lernt man sie schätzen.

Der Musikexpress kürt das Langspieldebüt in der Februar-Ausgabe zum Album des Monats. "Black Light" heißt es und findet, wie auch Tunng, beim Label Full Time Hobby eine Heimat. Am 13. Januar steht es in den deutschen Läden. Warum der Titel? "Manchmal sind es die schwierigsten Erfahrungen, die zu den besten Dingen des Lebens führen. Das Leben ist voll von Gut und Schlecht, Hell und Dunkel. So ist es eben."

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