Porträt

laut.de-Biographie

Daby Touré

Touré, den Namen kennt man doch? Stimmt! Der berühmteste Namensvetter Daby Tourés, Ali Farka Touré stammt zwar auch aus Afrika (Mali), damit sind die Parallelen jedoch hinlänglich beleuchtet und es besteht kein darüber hinaus gehendes Verwandtschaftsverhältnis. Daby Touré, von dem hier die Rede ist, kommt aus Mauretanien, lebt seit seinem 18. Lebensjahr jedoch in Frankreich.

Seine Kindheit und Jugend verbringt er in einer Familie, die "schon seit Generationen erfolgreiche Musiker hervorbringt." Umgeben von Tönen bringt er sich in jungen Jahren das Gitarrespielen bei und hört fleißig Michael Jackson und Bob Marley, neben Dire Straits seine damaligen Helden. Auch die Musik von Touré Kunda beschallt seinerzeit das Haus.

Touré Kunda, die Band, die senegalesische Volksmusik mit Reggae und Rock vermengt, wird Anfang der 80er in Paris u.a. von zwei seiner Onkels gegründet und von der New York Times als "überschwänglich panafrikanisch" geadelt. Ihrem guten Ruf folgt Daby Tourés Vater und geht, als sein Sohn 18 Jahre alt ist, nach Paris, um bei Touré Kunda mitzuspielen (Kunda = Familie).

Wie der Herr so's G'scherr (Wie der Vater so der Sohn), tritt Daby in die Fußstapfen seines Vaters und gründet mit seinem Vetter das Duo Touré-Touré. Gemeinsam bereisen sie mit einem Worldmusic-Mix aus westlicher und westafrikanischer Musik Europa, die USA und Südamerika. Zehn Jahre geht das so, dann konzentriert sich Daby auf seine Solokarriere, besinnt sich der afrikanischen Griots (Geschichtenerzähler) und überführt ihre Tradition in das moderne Europa.

2004 ist es soweit. Mit "Diam" debütiert er unter eigenem Namen und findet für seine Musik einen angesehen Partner: Peter Gabriel holt ihn in das Real World-Boot und nimmt ihn als Support-Act mit auf seine 2004er Tour. Als Solokünstler glänzt Touré als begnadeter Singer/Songwriter, der er versteht, die verbale und musikalische Sprache seiner Heimat mit westlichem Jazz, etwas Pop und viel Folk zu verbinden.

2007 folgt mit "Stereo Spirit" das zweite Album des Gitarristen und Sängers. Zwei Jahre später überrascht Touré mit einer fruchtbaren Kooperation seine immer zahlreicher werdenden Fans. An seiner Seite: der Bluesmann und Little Axe-Gitarrist Skip McDonald. Gemeinsam loten sie gekonnt und gefühlvoll die Berührungspunkte ihrer Stile aus und streuen afrikanisch inspirierten Qualitäts-Blues-Rock unters Volk.

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"Call My Name" (2009) Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog.

Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog., "Call My Name" (2009) | © Realworld Records (Fotograf: ) Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog., "Call My Name" (2009) | © Realworld Records (Fotograf: ) Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog., "Call My Name" (2009) | ©  (Fotograf: ) Daby Touré & Little Axe-Gitarrist Skip McDonald im musikalischen Dialog., "Call My Name" (2009) | © Realworld Records (Fotograf: )

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