Porträt

laut.de-Biographie

Cosmin TRG

Ein gutes Ale ist so ziemlich das einzige was Cosmin Nicolae in seiner Wahlheimat Deutschland vermisst. Dort wohnt er, wie so viele andere Produzenten elektronischer Musik auch, in Berlin. Gebürtig stammt Nicolae aus der rumänischen Hauptstadt Bukarest. Dort kommt er nach dem Fall der Mauer verstärkt mit elektronischer Musik in Berührung. Acts wie Orbital und Aphex Twin fallen bei Cosmin TRG auf einen fruchtbaren Boden, schließlich kennt er aus der Plattensammlung seiner Mutter Bands wie Kraftwerk und Tangerine Dream.

Ende der 90er Jahre taucht Nicolae dann in die Breakbeat-Szene ein und macht in den folgenden Jahren alle Entwicklungen mit. Drum 'n' Bass gehört genauso zu seinen musikalischen Leidenschaften wie später dann Dubstep. In dieser Zeit geht er auf Partys, legt selbst als DJ auf und arbeitet daneben im Studio an ersten eigenen Tracks. 2006 schickt er einige seiner Produktionen an David Kennedy alias Ramadanman. Der Brite möchte zusammen mit Ben UFO und Kevin McAuley ein Label gründen: Hessle Audio. Und das erste Release des frischen Imprints ist mit den TRG Tracks "Put You Down" und "Broken Heart" auch gleich gefunden.

Als sich das Label in den folgenden Jahren zur wichtigsten Plattform für Dubstep entwickelt, ist auch Cosmin TRG auf einmal in aller Munde. Seine weiteren Releases nach dem Debüt 2007 befeuern seinen Ruf und machen den Rumänen zu einer festen Dubstep-Größe. Ab 2010 machen sich dann verstärkt gerade Beats in den Tracks von Cosmin TRG bemerkbar, was sich auch in verstärkten Releases für das niederländische House-Label Rushhour Recordings zeigt.

Auf seinem ersten Album "Simulat", das 2011 beim Berliner Label 50Weapons erscheint, ist der Stilwandel schließlich komplett vollzogen. Die gebrochenen Beats sind verschwunden, House und Techno an ihre Stelle getreten. Die musikalische Umorientierung mag auch Ausdruck seines neuen Lebensmittelpunktes sein. Den verlegt Cosmin Nicolae nach Berlin, wo er mit seinem Sound in den bekanntesten Clubs der Stadt spielt. "Gordian" führt 2013 den eingeschlagenen Weg fort und unterstreicht die besondere Stellung von Cosmin TRG.

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