Porträt

laut.de-Biographie

Chuck Prophet

Chuck Prophet festzunageln ist kein einfaches Unterfangen. Alleine schon aufgrund seiner musikalischen Vielfalt und seines beharrlichen Vorbeischrammens am großen Erfolg, was ihm die Möglichkeit gegeben hat, sein Ding zu machen.

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In Kalifornien geboren und aufgewachsen, tritt er 1985 noch im Teenager-Alter als Gitarrist der als Geheimact gehandelten Punkband Green on Red bei. Prophet führt sie zu einem Majorvertrag mit Mercury, entwickelt aber auch eine Crack-Sucht, die ihn lange begleiten wird. Die Line-Ups wandeln sich ständig, bis Ende des Jahrzehnts nur noch Sänger Dan Stuart und Prophet mit wechselnder Begleitung übrig bleiben.

Nach der endgültigen Auflösung der Band 1992 setzt Prophet auf seine Solokarriere, die bereits 1990 mit dem Album "Brother Aldo" beginnt. Seitdem folgen regelmäßig neue Alben, doch macht sich Prophet auch einen Namen als Songwriter, etwa für Aimee Mann, Warren Zevon, Lucinda Williams und Cake. Dabei wandelt er zwischen Rock - ein großer Einfluss ist Keith Richards - und Nashville. Mit seinem Stück "I'm Gone" landet Sängerin Cyndi Thompson 2002 einen Top 40-Country-Hit.

Nach einer kurzen Reunion von Green On Red 2005 erscheint Prophets elftes Album mit dem Titel "Let Freedom Ring" im September 2009. Es sei "a collection of political songs for non-political people", erklärt er auf seiner Webseite. Chuck veröffentlicht in der Folge regelmäßg Alben und spielt live: solo oder mit seiner Haus-Combo The Mission Express.

2011 gründet er mit dem Singer/Songwriter Chris von Sneidern und der kalifornischen Band The Parks die Spanish Bombs. Auf einem spanischen Festival spielen sie das komplette "London Calling"-Album von The Clash und gehen damit sogar noch auf eine kleine Tour durch Spanien.

Die "Tempest Beautiful CD" erscheint im Jahr darauf. Er spielt später ein Benefizkonzert für den Punk-Produzenten Tom Mallon, der an einem Hirntumor leidet. Im September 2014 erscheint "Night Surfer". Dann wird es eine Zeit lang ruhig um Prophet. Ihn überkommt eine kleine Obsession mit dem Rock-Sänger Bobby Fuller, der in den Sechzigern unter mysteriösen Umständen stirbt. Während er mit Kumpel und Musiker Klipschutz zusammen sitzt, entsteht aus dem frustrierten Ausruf "Bobby Fuller died for your sins" das gleichnamige Album, das Anfang 2017 erscheint. Seine Band The Mission Express, bei der auch Prophets Frau Stephanie Finch mitspielt, begleitet ihn wieder. "Bobby Fuller Died For Your Sins" ist sein mittlerweile elftes Studioalbum.

Der Sänger und seine Band sind alles "Talentierte, schwierige Menschen, die sich die Herzen aus dem Leib spielen.", wie er selbst sagt. "Und das kannst du hören.".

Alben

Termine

Mi 08.02.2017 Hamburg (Knust)
Do 09.02.2017 Berlin (Frannz Club)
Fr 10.02.2017 Geislingen (Rätschenmühle)
Sa 11.02.2017 Ravensburg (Zehntscheuer)
So 12.02.2017 Wesel (Karo)

Surftipps

  • Offizielle Seite

    Persönlich und umfangreich.

    http://chuckprophet.com
  • Facebook-Seite

    Mit Sounds und Videos.

    https://www.facebook.com/chuckprophetofficial

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