Porträt

laut.de-Biographie

Cherry Ghost

Lange geht Simon Aldred aus der englischen Kleinstadt Bolton lieber auf Nummer Sicher. Denn einmal von seiner Musik zu leben, kann er sich eigentlich nicht vorstellen. Obwohl er bereits mit im Alter von zehn Jahren beginnt, eigene Songs zu schreiben und - auf Drängen der Mutter - im Kirchenverband Gitarre zu spielen.

Später tritt Aldred mit verschiedenen Bands auf, verdient sein Geld aber immer noch durch "richtige" Arbeit. So jobbt er nach der Uni als Buchhalter oder in einer Kreditkartenfirma, was er selbst als die erschreckendste Erfahrung seines Lebens bezeichnet.

Sein Leben nimmt eine drastische Wendung, als er den Song "Mathematics" komponiert und im MP3-Format in Umlauf bringt. Wenige Monate danach spielt er ein Solokonzert in Glasgow und begeistert gleich vier Talentscouts verschiedener Labels. Das Resultat: Einen Tag später bekommt er fünf Plattenverträge angeboten.

Obwohl er nicht ganz glauben kann, was da passiert, lässt Aldred sich nicht lange bitten. Nachdem er bei Heavenly Recordings unterschrieben hat, nimmt er mit Unterstützung des Doves-Sängers Jimi Goodwin und der Liverpooler Underground-Legende Edgar Jones sein Debüt auf.

Unter dem Namen Cherry Ghost, der einer Textzeile aus einem Wilco-Song entstammt, erscheint im Juli 2007 sein Debüt "Thirst For Romance" in Großbritannien. Die Platte steigt sofort in die dortigen Top 10 ein und begeistert die Kritiker.

Im Okober erscheint der musikalische Mix aus Country, Gospel und Pop auch in Deutschland. Aldred, ein großer Johnny Cash-Fan, holt sich die Inspiration für seine Songs aus dem Alttagsleben seiner Kleinstadt.

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