Porträt

laut.de-Biographie

Cenobites

Jeder Hellraiser-, bzw. Clive Barker-Fan wird etwas mit dem Namen Cenobites anfangen können. Pinhead und Konsorten gehören dieser Sorte Dämonen an, die alle entweder recht viel Metall im Körper haben oder sonst welche unangenehmen körperlichen Veränderungen aufweisen. Dass es aber auch eine Psychobilly Band aus Rotterdam gleichen Namens gibt, ist vermutlich wenigen bekannt.

Dabei existiert die Band schon seit 1994 und weist dabei eine dermaßen hohe Mitgliederfluktuation auf, dass noch keine zwei Veröffentlichungen mit demselben Line-Up zustande kamen. Zu den Gründungsmitgliedern gehören Alien (Gitarre, Gesang), Horrible Hak (Kontrabass) und Drummer Jeroen 'Creepy' Kiel. Hak macht zuerst die Mücke, und nachdem es ungefähr 37 andere Basser versucht haben, bleibt P.G. Vögeli schließlich bei der Band hängen.

Auf eigene Faust gehen sie in ganz Westeuropa auf Tour und veröffentlichen die eine oder anderen Single bzw. tauchen auf diversen Samplern auf. Gegen Ende der 90er kratzt aber auch Alien die Kurve und drückt das Mikro Dimitri 'Hellhowlin Hellhound' Hauck in die Hand. Den vakanten Posten an der Gitarre besetzen sie gleich doppelt und zwar mit Jeff und Michel The Monk. In dieser Besetzung geht es erneut kreuz und quer durch Europa, ehe das belgische Label Drunkabilly Records sich der Cenobites annimmt.

Die Debütscheibe "Demons To Some ... Angels To Others" erscheint 2002 und ist das letzte Album für Jeff und Michel. Bevor Cenobites in Deutschland mit Mad Sin auf Tour gehen, stößt Wally 'DMTUP' Verkerk zur Band. Doch als ob das noch nicht reicht, hat auch Creepy so langsam die Schnauze voll und verlässt als letztes Gründungsmitglied die Band. Seinen Platz nimmt nach einigem Hin und Her schließlich Rudy Röss ein. Mit ihm spielen sie "Snakepit Vibrations" ein. Die Platte erscheint Anfang November 2005.

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