Porträt

laut.de-Biographie

Black Jazz Consortium

In den 90er Jahre erfasst auch das New Yorker Nachtleben ein Energiesturm namens Techno. In Clubs wie dem Limelight stehen der Detroiter DJ Jeff Mills und der Exil-Schotte Neil Landstrumm an der Seite von einheimischen DJs wie John Selway, Dietrich Schoenemann und Abe Duque an den Plattenspielern. Zu dieser Zeit steht New York für harten mitunter experimentellen Techno. Mit dem Abklingen der ersten Welle, kehrt zunächst einmal Stille ein, bis im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends eine neue Generation um Jus-Ed, Levon Vincent und Black Jazz Consortium alias Fred Peterkin von sich reden macht.

Dreh- und Angelpunkt dieser Szene ist Jus-Ed, wohnhaft in Connecticut, aber häufig als DJ in New York zu Gast. Fred Peterkin lernt er über seine Frau Jenifa Mayanja kennen, die bei Fred P. einen Remix in Auftrag gibt. Der bleibt Jus-Ed nachhaltig im Ohr und führt schließlich zu einem Treffen mit dem in Queens lebenden Fred Peterkin. Die gemeinsame Einstellung zu Musik mündet 2008 in der Kollaboration "Real House Music" auf Jus-Eds Label Underground Quality, wo mit Nina Kraviz und Anton Zap weitere Newcomer erfolgreich debütieren.

Kurz zuvor gründet Fred Peterkin, unterstützt und mit vielerlei Ratschlägen von Jus-Ed, sein eigenes Label Soul People Music. Dort veröffentlicht Fred P. unter dem Pseudonym Black Jazz Consortium 2007 und 2009 die beiden international bestens aufgenommenen Alben "RE: Actions Of Light" und "Structure". Gleichzeitig präsentiert sich Fred P. bei seinen DJ-Gigs als fingerfertiger Plattendreher, der mit Tracks von Levon Vincent, Patrice Scott, Ripperton und eigenen Produktionen seinen eigenständigen Stil zwischen Detroit und House zusammenmischt.

Alben

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