Porträt

laut.de-Biographie

Arkangel

In Belgien scheinen die Hardcore-Bands nahezu wie Pilze aus dem Boden zu schießen. Auch die 1997 von Baldur (voc), Numa (g), Vincent (b) und David (dr) gegründeten Arkangel stammen aus dem Nachbarstaat, genauer gesagt aus dessen Hauptstadt Brüssel.

Schon ein Jahr, nachdem sie zum ersten Mal zusammen rumlärmen, veröffentlichen sie ihre Debüt EP "Prayers Upon Deaf Ears". Da es sich bei der Band um strikte Veganer und Verfechter von Tierrechten handelt, sprechen ihre Texte dahingehend eine deutliche Sprache. Daran ändert sich auf ihrer ersten Full Length Scheibe "Dead Man Walking" ein Jahr später in den Grundzügen natürlich gar nichts, auch wenn sie musikalisch ein gutes Stück versierter zu Werke gehen.

Da man in Belgien schnell in jedem Schuppen gespielt hat, zieht es die Jungs schnell über die Landesgrenzen hinaus, und nachdem sie Europa konsequent abgegrast haben, setzen sie auch zum Sprung über den großen Teich an. Zusammen mit den Kollegen von Length Of Time spielen sie 2001 auf dem Hellfest in Syracuse, in den USA und tingeln anschließend noch eine Weile durch Kanada, Australien und auch Japan.

Im Laufe der Zeit bleiben sowohl Numa als auch Vincent auf der Strecke. Für die beiden springen Klampfer Kirby (u.a. Deviate, Lenght Of Time) und Basser Medhi ein. In diesem Line-Up nehmen sie für Private Hell Records ein Album mit dem freundlichen Titel "Hope You Die By Overdose" auf. Wie auf den ersten beiden Veröffentlichungen auch ist Baldurs Gesang sehr gewöhnungsbedürftig, die eher kompakten Songs sind aber allemal hörenswert. Auf die schon beinahe hörspielartigen Sachen trifft das nur bedingt zu.

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare