Porträt

laut.de-Biographie

Apollo 440

Apollo 440 gehören zu der Sorte von Bands, die es schaffen, klassische Rockelemente in ihren Elektrosound einzubetten.

Die Band entsteht 1991 um Howard und Trevor Gray sowie dem Gitarristen Noko. Howard, ein Toningenieur, und Trevor, der eine klassische Ausbildung am Klavier vorweisen kann, verwursten so ziemliches alles in ihren Sound, wie es ihnen in den Sinn kommt. Big Beat, Drum'n'Bass, Trip Hop und weißnichwas sind neben dem erwähnten Rockzeugs Bestandteil des Apollo 440-Kosmos.

Bevor sie jedoch selbst losrocken sind sie begehrte Remixer unter anderem für U2, EMF und Shabba Ranks. Die drei klauen gerne, aber gut. Bei der ersten Erfolgssingle "Krupa" 1996 bedienen sie sich beim ersten Superdrummer der Musikgeschichte. Gene Krupa war unter anderem mit Benny Goodman in den 30er Jahren dieses Jahrhunderts unterwegs. Von Musik scheinen die Jungs also einiges zu verstehen. Leider muss das Stück auch als SAT1-Ran-Erkennungsmelodie herhalten. Dieses Schicksal teilen sie übrigens mit Bands wie Leftfield und Massive Attack.

Richtig berühmt werden sie mit "Ain't Talkin' 'Bout Dub", der zweiten Single vom 95er Album "Electro Glide In Blue". Das Allseits bekannte Van Halen-Riff von "Ain't Talkin' 'Bout Love" ist hier ein wenig hektischer eingespielt, Drum'n'Bass Loops dazu und fertig ist der Hit.

Der kommerzielle Erfolg kommt mit dem 99er Album "Getting High On Your Own Supply". Ihr europaweiter Bekanntheitsgrad bringt ihnen den Auftrag zum Soundtrack zu "Charlie's Angels" (2000) ein, nachdem sie schon 1998 "Lost In Space" musikalisch untermalt hatten. Danach ist es eher ruhig um das Trio, bis im Juni 2003 das Doppelalbum "Dude Descending A Staircase" erscheint.

Interviews

Alben

Videos

Video Video wird geladen ...

Noch keine Kommentare