Porträt

laut.de-Biographie

Aline De Lima

Sie singt, als ob sie ein Geheimnis verbirgt, heißt es über Aline De Lima. Und tatsächlich umhüllt die brasilianische Sängerin ihre Música Popular Brasileira-Songs mit einem so unglaublich zarten Schmelz, dass man unweigerlich vor ihr auf die Knie sinken möchte ob dieser fragilen Schönheit. Die zerbrechliche Sensibilität ihrer Lieder umgarnt die Hörerschaft mit einer Leichtigkeit, die vergessen lässt, ob man Bossa Nova eigentlich mag, oder nicht.

Zur Welt kommt Aline De Lima 1978 im brasilianischen Caxias. Das Städtchen liegt im Staat Maranhão, der manchen aufgrund seiner zahlreichen kulturellen Traditionen als Wiege der brasilianischen Popularkultur gilt. Ihre Eltern legen Klein-Aline mit ihrer Liebe für die Musik von Maria Bethânia and Chico Buarque, die als poetische Ikonen des MPB gelten, die Leidenschaft für die Musik ihrer Heimat quasi in die Wiege.

Mit fünf Jahren absolviert Aline De Lima ihren ersten Auftritt. Als ihre Familie 1988 nach Stockholm zieht, beginnt sie Gedichte zu schreiben. Die Liebe zur Musik ihrer Heimat bleibt in ihrem Herzen verwurzelt und irgendwann beschließt sie, Sängerin zu werden.

Als sie auf den französischen Produzenten und Saxofonisten Frank Chatona trifft, erkennt dieser ihr Talent sofort. In Paris angekommen, schreibt sie auf der Grundlage ihrer Gedichte ihre ersten Lieder. 2002 folgen erste Live-Auftritte in und um Paris und einige Zeit später wird das französische Independent-Label Naïve auf sie aufmerksam.

Ihr Debütalbum, "Arrebol" (2007), produziert der Nordbrasilianer und mittlerweile in New York beheimatete Sänger, Gitarrist und Komponist Vinicius Cantuaraia. Auf seine guten Kontakte ist es auch zurückzuführen, dass der New Yorker Avantgarde-Gitarrist Marc Ribot mit im "Arrebol"-Boot sitzt. Die Veröffentlichung des Albums ist von einer ausgiebigen Tournee begleitet, die Aline De Lima durch ganz Europa führt.

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