Porträt

laut.de-Biographie

Alastair Moock

"Woody Guthrie ist der Grund, weshalb ich Songwriter geworden bin", sagt der 1973 in New York geborene Alastair Moock.

Alastair Moock - Fortune Street Aktuelles Album
Alastair Moock Fortune Street
Folk-Blues mit dezenter Pop-Ausrichtung.

"Woody war ein Punk, ein Non-Konformist, der mich als Jugendlicher, da er sich selbst als Außenseiter fühlte, sehr angesprochen hat. Ich fühlte mich sehr verbunden mit Woody Guthrie. Er sprach für mich".

Damit gibt er die Richtung vor, in der sich der Sohn einer jüdischen Mutter und eines christlichen Vaters musikalisch bewegt, auch wenn sich sein Stil nur schwer kategorisieren lässt. Seine Lieder pendeln zwischen traditionellem Folk, Country und Blues, ohne sich dem Pop völlig zu verschließen.

Gesanglich vergleicht man ihn wegen seiner rauen Stimme gerne mit Tom Waits und John Prine. "Als ich klein war, ließen meine Eltern den Arzt kommen, um nachzusehen, ob sich auf meinen Stimmbändern Polypen befänden. Er hat nichts gefunden. Ich werde nie eine klare, reine Stimme haben."

Mit dem Umzug von New York nach Boston, Massachusetts im Jahr 1995 beginnt Moocks Karriere. Auf unzähligen Open Mic-Bühnen perfektioniert er sein Fingerpicking und erarbeitet sich in der lokalen Musikszene als Songwriter und Sänger ein respektables Ansehen. 1997 erscheint sein Debüt "Walking Sounds", dem sich 1999 "Bad Moock Rising" und 2001 "A Life I Never Had" anschließen.

Bereits 2002 kann er auf Auftritte bei renommierten Festivals wie dem Newport und Boston Folk Festival, The Old Town Of Music in Chicago oder The Birchmere in Washington, D.C. zurückblicken. 2003 bereist er erstmals Europa, um in Norwegen auf dem Bergen Music Fest zu spielen. Dem folgt eine Tour durch Skandinavien Großbritannien, die Niederlande und Frankreich.

Anschließend unterschreibt er bei dem holländischen Label Corazong, über das 2005 der vierte Longplayer "Let It Go" erscheint. Die Platte vereint traditionellen Americana-Sound mit Roots Rock und ist bis dato das kraftvollste Werk des Amerikaners. Produziert wird das Album von Michael Dinallo, dem einstigen Gitarrist der Radio Kings, die Mercy Brothers unterstützen Moock instrumental.

Auf "Fortune Street", das 2007 auf den Markt kommt, schlägt Moock wieder leisere Töne an, verabschiedet sich weitgehend vom Rock, Folk-Blues mit poppigem Einschlag ist das Ergebnis. Zwei der Tracks hat er solo eingespielt, die anderen werden musikalisch untermalt von den Groovasaurus-Mitgliedern David Goodrich, Lou Ulrich und Michael Piehl.

Als Gastmusiker wirken Kris Delmhorst, Michael Dinallo (The Mercy Brothers) und Sean Staples (The Resophonics) mit. Diesmal übernimmt David Goodrich (Chris Smither, Peter Mulvey, Jeffrey Foucault) die Produktion. Das auch die Hörer an seiner traditionell orientierten Musik Gefallen finden, beweist nicht zuletzt der zweite Platz in den Euro Americana Charts, auf den "Fortune Street" vorstößt.

Alben

  • Alastair Moock

    Stilvolle und informative Homepage.

    http://www.moock.com
  • Folkweb

    Infos zu den letzten Veröffentlichungen.

    http://www.folkweb.com/alastairmoock/index.php
  • Corazong

    Labelseite

    http://www.corazong.com

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