"Wer soll das denn sein?!", schrieb mir mein Lehrer Ende der Neunziger mit Rotstift an den Rand der verkackten Klausur, in der ich die revolutionären Ideen des "Ökonom und Philosophen Maynard James Keenan" erläuterte. So weit war es also schon gekommen, dass ich den Frontman einer Progrock-Truppe, …

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  • Vor 8 Jahren

    Na bitte. :) Und dann eine solch lesenswerte Rezension, kann mich dem Lob der anderen nur anschliessen. "Lateralus" ist auch grossartig, aber "Aenima" wäre auch meine Wahl gewesen, was Tool betrifft. Für die nächsten Meilensteine werfe ich mal wieder "Pink Flag", "Spiderland", "Repeater" und "Pink Moon" in den Topf.

  • Vor 8 Jahren

    @Tscheioheneies (« Na bitte. :) Und dann eine solch lesenswerte Rezension, kann mich dem Lob der anderen nur anschliessen. "Lateralus" ist auch grossartig, aber "Aenima" wäre auch meine Wahl gewesen, was Tool betrifft. Für die nächsten Meilensteine werfe ich mal wieder "Pink Flag", "Spiderland", "Repeater" und "Pink Moon" in den Topf. »):

    Ich habe erst jetzt realisiert das Pink Moon noch nicht drin ist, meine Güte :D, Bloß keine Abstimmung für die Meilensteine! Daraus würde nichts gutes entstehen

  • Vor 8 Jahren

    freu mich sehr, dass "aenima" als meilenstein gewählt wurde :))) ich erinnere mich genau, ein freund besorgte mir in meiner schulzeit musik von den lostprophets, ich fand nämlich "last train home" richtig gut, passte in meine liebeskummerphase, fand den rest nahezu null ansprechend, aber da war ein einziger song, der war so viel komplexer als der langweilige rest.. ich dachte mir, why the fuck scheint diese nu-metal-band echt pontential zu haben, aber nur einen richtig komplexen song herauszubringen vermocht zu haben? ich recherchierte die lyrics und fand heraus, dass der song falsch betitelt war (es war eben kein lost-prophets-song mit schwülstiger betitelung) und eigentlich a) von einer band namens "tool" stammte, b) "fourty six 2" hieß.. kurz zuvor bin ich beim herumstöbern im internet auf ein musikvideo gestoßen von einer band namens "a perfect circle", der song hieß "judith".. und dann nahm alles seinen lauf :))) "aenima" ist für mich wirklich ein ganz wichtiges album, es war 2 jahre lang wesentlich wegbegleitend.. und die songs "fourty six 2", "jimmy" und "pushit" sind auf meinem kleinen mp3player immer mit auf reisen

  • Vor 8 Jahren

    ENDLICH! Hat ja lange genug gedauert ;)
    der Review ist nichts hinzuzufügen. Dieses Album hat meinen musikalischen und generell künstlerischen Horizont erweitert wie kaum etwas anderes.

  • Vor 8 Jahren

    tool diggen die aenima in der aktuellen setlist auch. 5 von 11 songs... http://www.setlist.fm/setlist/tool/2013/ro…

  • Vor 8 Jahren

    vorgestern gesehen, etwas zwiegespalten.. show war wie erwartet hammer, extrem aufwendig arrangiert (ware auf acid sicher mal interessant!), aber fuer rund 100 euro nur ca 1,5 stunden spielzeit finde ich trotzdem grenzwertig

  • Vor 8 Jahren

    100 euro-Tickets sind eh nicht gerechtfertigt, bei keiner Band niemals, Frechheit, Abzocke.

  • Vor 8 Jahren

    Also für Pink Floyd würd ich schon 100 Flocken löhnen.

  • Vor 8 Jahren

    Gerade für Pink Floyd würde ich spätestens heutzutage keine 100 Euro mehr löhnen..
    Vielleicht für ein Kaminzimmer-Konzert mit Alicia bei dem sie all ihre Alben unplugged performt, ok. :)

  • Vor 7 Jahren

    Die Undertow ist um längen besser und vor allem nicht so kommerziell produziert.

  • Vor 7 Jahren

    wie, vier sterne?? ihr penner

  • Vor 6 Jahren

    Muss nach intensiverem Hören der Tool Diskographie sagen, dass mich vor allem “Lateralus“ und auch “10000 Days“ noch deutlich mehr packen. Die haben für mich noch dichtere Atmosphäre, noch unglaublichere Rhythmusspielereien und bessereren Sound und Produktion. Und mit diesen Interludes auf diesem Album kann ich mich irgendwie nicht so wirklich anfreunden. Ist aber natürlich trotzdem ein Hammeralbum.

  • Vor 4 Jahren

    Höre ich jahrelang nicht - und dann packt es mich immer wieder. H. ist so eine Art Stück, das man als allerletztes vor dem Abtritt noch einmal hören will.

  • Vor einem Jahr

    Ist kurz vor diesem Jubiläum natürlich auch aufgrund der neuen Scheibe wieder einige Male in ihrer Gänze auf meinem Plattenteller gewürdigt worden. Zu diesem Zweck natürlich nur das in Deutschland erschienene BMG-Bootleg, sollte klar sein. ;)

    Dieses Gleichgewicht zwischen Emotionalität und musikalisch-technischer Perfektion ist auf Aenima halt noch eins. Bemühe für deren Karriere auch gerne mal das "Earth-Tool/Alien-Tool"-Bildnis. Irgendwann nach Aenima waren sie dann mehr Alien als down to Earth mit ihrer Mucke.
    So hat es sich denn auf späteren Platten aus meiner Perspektive eher zu einem Staunen über Komposition, Arrangements, individueller Leistung am Instrument bzw. Stimme verlagert, mir dafür aber immer weniger emotionale Identifikationsfläche geboten. Geht mir ja - auf anderen Achsen des Gefühlsspektrums - mit Meshuggah nach "Destroy Erase Improve" häufiger auch so.

    Ach, übrigens: Nicht nur, weil es auch meine Lieblings-Gitarren-Album ist, finde ich den Text von Frau Locker dazu nach wie vor unglaublich gelungen.