Porträt

laut.de-Biographie

Skepta

Seinen Künstlernamen hat sich Skepta der Zauberei entliehen: Das "sceptre" bezeichnet im Englischen einen Gegenstand, mit dem der oder die Zaubernde einen magischen Trick durchführt. Magie spielt für den Briten eine elementare Rolle, allerdings eher in Bezug auf Musik statt auf Kaninchen und Zylinder.

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Skepta kommt am 19. September 1982 als Joseph Junior Adenuga in Großbritannien zur Welt. Nachdem er im zarten Alter von drei Jahren nicht nur seinen Teddybären, sondern mit ihm die ganze Bude in Brand setzt, zieht die Familie nach Tottenham, wo Junior einigermaßen wohlbehütet mit Bruder und Schwester aufwächst.

Während Julie eine Karriere als Radio-Moderatorin verfolgt, widmen sich Joseph und sein Bruder, der unter dem Pseudonym JME in Erscheinung tritt, ab den frühen Nullerjahren ganz der Musik. Skepta agiert zunächst als MC der einflussreichen Meridian Crew, bevor er beim 2002 in London gegründeten Kollektiv Roll Deep einsteigt.

Die Gruppe, der zeitweise auch Dizzee Rascal und Wiley angehören, trägt maßgeblich dazu bei, dass sich der im Londoner Eastend entwickelte Grime über die Grenzen des Inselstaates ausbreitet. Oftmals abstrakt noisige und clubbewusste Beats verbinden sich, besonders in Skeptas Fall, mit technisch hoch versiertem Rap und einer innovativen Mischung britischer und transatlantischer Spielarten.

Skepta - Ignorance Is Bliss
Skepta Ignorance Is Bliss
Gezielte Schwinger und geistige Tiefschläge.
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Der Musiker mit nigerianischen Wurzeln gilt nicht nur als Innovator und Identifikationsfigur, mit dem der Aufstieg des Grime wesentlich zusammenhängt, sondern mit der Gründung seines eigenen Kollektivs/Labels Boy Better Know im Jahr 2006 ebenfalls als umtriebiger Geschäftsmann.

Doch erst der Wechsel zu All Around The World vier Jahre später bringt den Erfolg, der sich mit den Singles "Rolex Sweep" und "Sunglasses At Night" bereits andeutete: Skepta platziert drei Nummern in Folge in den Top 40 und bewegt sich wenige Jahre später im musikalischen Dunstkreis von Drake, Kanye und Pharrell.

Letzterer zeichnet für zahlreiche Produktionen sowie einen Featureauftritt auf "Konnichiwa" verantwortlich. Skepta über das 2016 veröffentlichte Album gegenüber dem Crack Mag: "Ich werde nicht lügen, natürlich verspüre ich Druck. Es ist das Album meines Lebens. Es ist jetzt. Es ist heute. Aber meine Intention ist es, den Globus in eine andere Richtung zu schubsen. Während alle denken, dass ich eine Richtung einschlage, wähle ich die entgegengesetzte. Das ist meine Art von Chaos."

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  • 22 Okt.
    Berlin
    Columbiahalle
  • 27 Okt.
    Köln
    Halle Tor 2
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Mehr Chaos gibt es im Jahr darauf mit der "Vicious EP", die mit Songs wie "No Security" neues Futter für den Moshpit liefert. 2019 folgt das fünfte Album "Ignorance Is Bliss". Am besten allerdings erlebt man Skepta immer noch live.

Während die Nicht-Anerkennung seinen Visums die geplanten Auftritte in den USA vereitelt, freuen sich zahlreiche europäische Festival-Gänger über eine Performance der Fashion-Ikone, die die Berliner Zeitung als "physische, rohe und derbe Energie und die Aufgeschlossenheit gegenüber den Subbässen der modernen Clubkultur bei gleichzeitig zickig-rappelnder Freude an komischen, elektronischen Geräuschen" beschreibt. Oder mit einem Wort: Magie.

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Di 22.10.2019 Berlin (Columbiahalle)
So 27.10.2019 Köln (Halle Tor 2)

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