Porträt

laut.de-Biographie

Noname

Chicago-Rapperin und Poetin Noname (früher Noname Gypsy) vereint souligen Hip Hop und samtigen R&B mit einem guten Beobachterauge für die Welt. Lauryn Hill, André 3000, Nina Simone und Anderson .Paak sind ihre Einflüsse.

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Freund und Förderer Chance The Rapper wiederum macht Noname, die 1991 auf die Welt kommt und bürgerlich Fatimah Wagner heißt, 2013 erstmals bekannt. Ein Feature auf seinem "Acid Rap"-Mixtape ebnet den Weg zum selbstveröffentlichten Debüt "Telefone" in 2016.

Jahre vor der professionellen Gesangskarriere frequentiert Noname regelmäßig Open-Mic-Nächte und Slam Poetry-Wettbewerbe. Nonames Leftfield Hip Hop setzt auf souligen Gesang, atmosphärische Texturen und reflektierte Spoken Word-Passagen. In ihren Texten kommentiert die Rapperin ihr Chicagoer Umfeld und die Kämpfe, die sie als schwarze Frau in den Vereinigten Staaten bis heute durchzustehen hat.

Bezüglich der langen Entstehungszeit ihrer Langspielpremiere erklärt sie: "Ich hasse es, dass die heutige Zeit so sehr auf unmittelbare Bedürfnisbefriedigung ausgelegt ist." Die Presse dankt ihr den konzentrierten Fokus, den sich Noname für ihre Musik gönnt, und erklärt "Telefone" unisono zu einem der beeindruckendsten Releases des Jahres. Ihr zweites Album "Room 25" knüpft 2018 nicht nur an das fabelhafte Debut an, sondern fügt dem in Sachen Intimität, Humor und Charisma sogar noch mal etwas hinzu.

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Noname - Room 25: Album-Cover
  • Leserwertung: 4 Punkt
  • Redaktionswertung: 5 Punkte

2018 Room 25

Kritik von Yannik Gölz

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