Porträt

laut.de-Biographie

MC50

MC50 ist die logische Weiterentwicklung des Bandnamens MC5. Der neue Name bezieht sich darauf, dass 50 Jahre ins Land gegangen sind, seit die legendäre Punkrock-Band MC5 ihren Klassiker "Kick Out The Jams" live in Detroit einhämmerte. Damals an der Gitarre: Wayne Kramer.

MC50: Supergroup mit Grunge-Ikonen Aktuelle News
MC50 Supergroup mit Grunge-Ikonen
Punkrock-Legende Wayne Kramer von den MC5 über die heute startende Tour mit Kim Thayil (Soundgarden) und Billy Gould (Faith No More).

2018 ist Kramer 70 Jahre alt, von seinen alten MC5-Kollegen lebt nur noch Drummer Dennis Thompson. Kramers Idee, zum Jubiläum noch einmal mit den alten Songs auf Tour zu gehen, findet er prinzipiell gut, aus gesundheitlichen Gründen spielt Thompson aber nur einzelne Shows in den USA.

Mitspieler für seine Allstar-Band zu finden, fällt dem Amerikaner nicht schwer: So ziemlich jede ALternative-Rockband seit den späten 70er Jahren bezieht sich auf die Pioniertaten der MC5 sowie ihrer Detroiter Kollegen The Stooges. Für den verstorbenen MC5-Sänger Rob Tyner engagiert Kramer Zen Guerilla-Frontriese Marcus Durant, der klar der unbekannteste Name im Line-Up ist. An der Gitarre steht Kim Thayil von Soundgarden, am Schlagzeug sitzt Brendan Canty von Fugazi und am Bass Billy Gould von Faith No More. Dieses Rock-Powerhouse geht im Winter 2018 auf Europa-Tour und belegt eindrucksvoll, wie frisch Musik klingen kann, die 50 Lenze auf dem Buckel hat.

Oder in Kramers Worten: "Die Musik ist nach wie vor relevant, der Sound zeitgemäß und das Konzept, das wir vor 50 Jahren erdachten, ist über all die Jahre nicht vermodert. Auch heute leben wir in einem feindseligen Umfeld mit korrupten Staatsoberhäuptern, die nicht im Interesse der Bevölkerung Entscheidungen treffen. MC5 stand als Band immer für eine positive Grundeinstellung und für Selbstbestimmung. Unsere Message ist zeitlos: Wenn du die Welt verändern willst, musst du hart dafür arbeiten."

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MC50 "Es regnete Bierdosen"
Wayne Kramer über Shows vor 65.000 Zuschauern, seinen "Bruder im Kampf" Tom Morello und die Tour mit Ikonen von Soundgarden und Faith No More.

Wer die Konzerte verpasst hat oder mehr Nostalgie will, wird von Kramer fürstlich versorgt. Mit "The Hard Stuff: Dope, Crime, The MC5 And My Life Of Impossibilities" legt er einen dicken Schmöker vor, der die ganze Geschichte seiner Karriere erzählt, zu der neben der frühen musikalischen Rebellion auch ein Gefängnisaufenthalt, Drogenabhängigkeit und das späte Happy End als Punkrock-Überlebender zählt.

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