Porträt

laut.de-Biographie

M.O.030

Als Bushido im Frühjahr 2017 mal wieder etwas von sich hören lässt, staunt die Fanschar nicht schlecht. Autotune-Sounds? Gesungrapter Deutschrap im Glo Up Dinero Gang-Style?

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Den frischen Wind hat der Berliner Rap-Opa mit Hang zu Skandalen seinem zu dem Zeitpunkt neuen Zögling M.O.030 zu verdanken. Der im Reinickendorfer Bezirk aufgewachsene Frischling hat sein Herz an Autotune verloren, was ihm nicht nur schmeichelhafte Vergleiche einbringt. So heißt es beispielsweise, er habe seinen Stil schlichtweg bei Ufo361 geklaut.

Dabei hat M.O.030 bereits 2016 mit seinem Track "Alles Wird Wahr" für Welle gesorgt. Bereits mit zehn Jahren begann der mittlerweile im Wedding lebende M.O. Musik zu produzieren. Doch um die Miete zu finanzieren musste erst einmal Geld her. Also absolvierte er eine Ausbildung und arbeitete für einige Zeit als Kassierer. Als dann mit dem Signing bei Ersguterjunge 2017 endlich ein Traum wahr wird, schwebt M.O.030 auf Wolke 7. Doch das Glück hält nicht lange. Bereits nach drei Monaten trennt sich Bushido wieder von dem Nachwuchstalent.

Für M.O.030 erscheint die Rückkehr hinter die Kasse allerdings auf keinen Fall als Option. Also gründet er kurzerhand sein eigenes Label und erkämpft sich einen Vertrieb bei Groove Attack. Nachdem 2018 bereits eine erste eigene EP erscheint, folgt im Januar 2019 auch schon das erste Album, das auf den Namen "Mozone" hört. Zu den Features zählen unter anderem Olexesh, Jalil, Fler und MoTrip.

M.O.030 - Mozone Aktuelles Album
M.O.030 Mozone
Statussymbole zählen mit dem Ex-Bushido-Zögling.

M.O.030s Stil, der sich vor allem an amerikanischen Vorbildern wie Post Malone oder Travis Scott orientiert, lässt sich am ehesten als Lifestyle-Trap beschreiben. Geld und Statussymbole spielen eine große Rolle seinen Texten, die mit einer großen Portion Autotune über dunklere bis tropisch-infizierte Trap-Beats säuseln. Adlips inklusive.

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M.O.030 - Mozone: Album-Cover
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2019 Mozone

Kritik von Anastasia Hartleib

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