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Höhner

"Da simmer dabei! Dat is prima! Viva Colonia! Wir lieben das Leben, die Liebe und die Lust. Wir glauben an den lieben Gott und ham noch immer Durst."

Streit um Corona: Höhner feuern Gitarristen
Streit um Corona Höhner feuern Gitarristen
Die Reaktionen auf den Rauswurf Joost Vergoossens aus der Karnevalsband fallen in den Sozialen Netzwerken unterschiedlich und teils heftig aus.
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Diese Zeilen kennt man nicht nur aus dem Karneval. Der Erfolgs-Hit der Höhner ist beim 1. FC Köln gar nicht mehr wegzudenken. Eigentlich passt diese Hymne zu jeder Feierlichkeit. Für gute Laune und fröhliche Musik zum Mitsingen stehen Henning Krautmacher (Gesang, Gitarre) Janus Fröhlich (Schlagzeug, Gesang), John Parsons (Gitarre), Hannes Schöner (Bass, Gesang), Jens Streifling (Gitarre, Mandoline, Saxophon)und Peter Werner (Keyboard, Akkordeon) bereits seit 1972 mit ihrem Namen.

Streng genommen ist zur Gründung nur Janus Fröhlich mit von der Partie. Damals operiert man noch unter dem Banner Ne Höhnerhoff (ein Hühnerhof). Schon von Beginn an erfreuen sie ihre Fans im Großraum Köln mit ihrer kölschen Mundart. Erst 1975 taufen sie sich De Höhner, zu deutsch die Hühner.

Erst nach Erscheinen des Debütalbums "Ich Well Noh Hus" (Ich will nach Hause) gelingt ihnen, ein paar Jahre später in den 80er Jahren, der Durchbruch. Die Gruppe unterzeichnet ihren Plattenvertrag beim Kölner Label EMI. Als neuer Frontmann kommt Schnauzbart Henning Krautmacher dazu.

Damit die stets gutgelaunte kölsche Band auch außerhalb des Rheinlands gut verstanden wird, singt der Henning nun auch Lieder auf Hochdeutsch und schließlich wird 1986 auch das "De" vor dem Namen entfernt. Höhner sind nun überregional unterwegs und legen immer größere goldene Eier.

Fast jährlich veröffentlicht die Truppe ein neues Album. Spätestens ab den 90er Jahren verbreiten sie ihre Songs nicht nur zur Karnevalszeit. Sie spielen Konzerte für gute Zwecke, treten in der Kölner Philharmonie in einer Classic-Formation auf und gastieren oft und gerne im heimischen Millowitsch-Theater.

2001 erreichen sie den ersten Höhepunkt ihrer Laufbahn. Für "Die Karawane Zieht Weiter" erhalten die jecken Jungs ihre erste Goldene Schallplatte. Es folgt der Super-Hit "Viva Colonia" (2003), der noch heute immer und überall gespielt wird. Ohne den Dauerbrenner mit seinem Ohrwurm-Refrain, ist eine Sportveranstaltung, ein Geburtstag, eine Hochzeit oder eine sonstige Party - zumindest in Köln - kaum möglich.

Höhner - Höhner 4.0 Aktuelles Album
Höhner Höhner 4.0
Zuviel Antibiotika? Nein, die Geflügel-Truppe feiert nur Jubiläum!

Spätestens nach der Verleihung der Goldenen Stimmgabel, als beste Schlager-Gruppe (2005) sind die Höhner im ganzen Land bekannt. Mit dem Handball-Weltmeisterschaftstitel 2007 "Wenn Nicht Jetzt, Wann Dann?" erreichen sie nicht nur die Spitze der Album-Charts, sondern füllen nun deutschlandweit die Konzerthallen und lassen sie beben. Selbst in China ist der Name Programm.

2012 feiern die Höhner mit dem Album "Höhner 4.0" vier Jahrzehnte Bandgeschichte. 2015 steigen Janus Fröhlich und Peter Werner aus, am Schlagzeug sitzt fortan Wolf Simon am Keyboard Micki Schläger. Mit der neuen Besetzung spielt die Band das Album "Alles Op Anfang" ein, das Anfang 2016 erscheint.

Ab 2018 dreht sich das Besetzungskarussell weiter, für Gitarrist John Parsons steigt der Niederländer Joost Vergoossen ein, Heiko Braun ersetzt Wolf Simon am Schlagzeug. 2021 kommt Frederik 'Freddi' Lubitz als Ersatz für den Bassisten Hannes Schöner. Vergoossens Gastspiel dauert nur kurz, die Band feuert ihn im April 2021 wieder, weil er zu große Nähe zu Corona-Leugnern und Rechtspopulisten gezeigt habe.

Es wird weiter geschunkelt, gesungen und getanzt: 2022 steht dann schon das 50-jährige Jubiläum an. Einmal Jeck, immer Jeck!

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Höhner - Höhner 4.0: Album-Cover
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2012 Höhner 4.0

Kritik von Jasmin Lütz

Zuviel Antibiotika? Nein, die Geflügel-Truppe feiert nur Jubiläum! (0 Kommentare)

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