Porträt

laut.de-Biographie

Alin Coen Band

Auf der Suche nach Bullerbü ist Alin Coen, als sie die Lust am Singen entdeckt. Auf einer offenen Bühne in Schweden kommt ihr Talent zum Vorschein. Zunächst jedoch gilt es natürlich, eine richtige Ausbildung zu bekommen, weshalb sie sich 2003 in Weimar für das Studium der Umweltschutztechnik einschreibt. Dort jedoch übt sie sich mehr an der Gitarre, statt die Welt zu retten.

Alin Coen - Nah
Alin Coen Nah
Nach Studium und Greenpeace-Job zurück zur Musik.
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Zusammen mit Architekturstudent Jan Frisch sowie den zwei Jazzstudenten Fabian Stevens und Philipp Martin gründet sie 2007 die Alin Coen Band. Die vier verbindet ihre Liebe zum Folk und Jazz, die sie dann auch direkt in die Praxis umsetzen. Im Popcamp, einem Meisterkurs des deutschen Musikrats, schärfen sie ihre Fähigkeiten. Support-Auftritte für Jacob Dylan oder Regina Spektor folgen.

Eine gestreichelte Gitarre und ein minimalistisch eingesetztes Schlagzeug bieten den Humus für Alin Coens Stimme, die sie in verschiedensten Klangfarben aufflackern lässt. Das Debüt "Wer Bist Du?" strotzt vor melancholischen Liedern vom Lieben und Loslassen, die dem Bereich des Adult Contemporary zuzuordnen sind.

Coen, die bilingual erzogen wurde, singt mal auf Englisch, mal auf Deutsch. "Wer Bist Du?" bringen die vier auf dem selbst gegründeten Label Pflanz einen Baum heraus. 2011 folgt darauf die EP "Einer Will Immer Mehr", 2013 das Zweitwerk "We're Not The Ones We Thought We Were".

Später streichen sie zwar die "Band" aus dem Namen, Martin und Stevens bleiben Alin aber erhalten. Es folgt 2016 ein Live-Album, auf ein drittes Studio-Album von Coen müssen Fans allerdings lange sieben Jahre warten. Im August 2020 erscheint "Nah". In der Zwischenzeit absolviert die Sängerin ein Studium in den Niederlanden und arbeitet in Hamburg für Greenpeace.

Die Musik-Pause war wohl dringend nötig, denn Coen hadert mit der Musik. Am Ende findet sie allerdings zurück zum Songwriting: "Ich habe gelernt, dass ich mir Zeit lassen und noch konsequenter auf mich hören darf." In den Songs auf "Nah" singt sie von den Beziehungen in ihrem Leben, von Dankbarkeit und Abschieden. Sie selbst bezeichnet sich als eine der "langsamsten Liederschreiberinnen überhaupt".

Alben

Alin Coen - Nah: Album-Cover
  • Leserwertung: 2 Punkt
  • Redaktionswertung: 2 Punkte

2020 Nah

Kritik von Simon Conrads

Nach Studium und Greenpeace-Job zurück zur Musik. (0 Kommentare)

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