Porträt

laut.de-Biographie

Willem Maker

"Einen prägenden Eindruck hat es kaum hinterlassen", schreibt die New York Times im Mai 2009 über Willem Makers zweites Album "New Moon Hand", wohlwissend, dass allein schon die Erwähnung in ihrem Blatt eine Ehrung ist. "Mister Maker hört sich auf eine eigene Weise bekannt an, auf eine ebenso eigene Weise gut", führt die Zeitung weiter aus. Und, ja: "Er klingt älter und weiser als er ist (dato nämlich 32)."

Letzeres mag an Makers Heranwachsen in Carrolton, Georgia liegen, wo lange Zeit Schlacken aus nahegelegenen Kupferwerken illegal auf fruchtbarem Ackerboden verteilt wurden. Was kaum überraschend zu erheblichen Gesundheitsproblemen unter den Bewohnern führt. Maker selbst ist in seiner Jugend manisch depressiv und kämpft zehn Jahre lang gegen seine labile psychische Verfassung an.

In der zweiten Hälfte der 90er Jahre zieht er in die Hügel East Alabamas, um nach eigenen Angaben seine "kompositorischen Fähigkeiten in absoluter Abgeschiedenheit" zu verbessern. Im eigenen Studio namens Foxhole, auf dem ebenso poetisch anmutenden Berg Turkey Heaven Mountain, nimmt er sein Debüt "Stars Fell On" auf, das 2007 zunächst auf dem eigenen Label Makerworks erscheint. Die eigenartige Mischung aus Rock, Folk, Blues und Lebensschmerz überzeugt Fat Possum Records, ihn unter Vertrag zu nehmen und das Album ein Jahr später noch einmal herauszubringen.

Zu diesem Zeitpunkt ist Maker schon mit dem Nachfolger beschäftigt, der zum Teil unter der Obhut von Mark Nevers (Lambchop) in Nashville entsteht. "Big Hand Moon" erscheint im Frühsommer 2009 und bringt dem Musiker seine erste US-Tour ein. Nebst besagter Erwähnung in der New York Times.

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