Porträt

laut.de-Biographie

Wildbirds & Peacedrums

Dass diese außergewöhnliche Schwedenband spätestens mit ihrem Zweitling "The Snake" auch in Deutschland mit positiven Kritiken bedacht wird, ist nicht zuletzt dem Label Haldern Pop Recordings zu verdanken, das sich hierzulande um deren Belange kümmert.

Hinter dem Künstlernamen verbergen sich Mariam Wallentin und Andreas Werliin, die sich 2004 an der Academy Of Music And Drama in Göteborg kennenlernen. Dass die beiden Kunstschaffenden die limitierenden Vorgaben dieses Instituts als frustrierend empfinden, erweist sich für die Zusammenarbeit des Duos – das 2005 auch das eheliche Band knüpft - als äußerst fruchtbar.

Fortan firmieren die Schweden als Wildbirds & Peacedrums und setzen in dieser Konstellation auf Mariams expressiven Gesang und Andreas' dynamisch-perkussive Rhythmisierung. Bei aller Experimentierfreudigkeit, stilistischen Offenheit und avantgardistischem Anspruch steht die melodische Zugänglichkeit im Zentrum ihrer Kompositionen. Zwischen spirituellem Pop, Jazz, Blues und weltmusikalischen Anleihen entwirft das Paar aufreibende wie sinnliche Klangwelten, die es mit Trommeln, Zither- oder Xylophonspiel anreichert.

In Eigenregie veröffentliche sie zwei CD-Rs, bevor sie ihren Debüt-Longplayer "Heartcore" einspielen, der 2007 in Schweden über das Label Found You erscheint und ein Jahr später über Leaf auch international veröffentlicht wird. Er sorgt nicht nur in der skandinavischen Jazzszene für Aufsehen und wird 2008 mit einem Preis beim Jazz-in-Sweden-Award ausgezeichnet. Angespornt von dieser Anerkennung und dem Erfolg der Platte investieren sie anschließend das Preisgeld in den vielseitigen Nachfolger "The Snake" (Caprice Records), der in Schweden bereits 2008 in den Läden steht.

Zu seiner grundlegenden Vorstellung von authentischer Musik bemerkt Marian: "Es ist immer unsere Vision gewesen, Musik zu machen, die unmittelbar und rein klingt, die eine Menge Räume lässt und mit Energie und Emotionen ausgestattet ist. Wir wollen die Songs nicht überladen, um dem Hörer die Möglichkeit zu geben, unsere Musik auch einatmen zu können. Für uns ist es völlig natürlich, als Duo aufzutreten. Wir hatten nie das Gefühl, dass etwas fehlt. Das wichtigste ist die Musik, und wenn einem Song etwas fehlt, spielen wir einfach einen weiteren Sound oder ein Instrument ein."

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