Porträt

laut.de-Biographie

Walkner.Möstl

Ende der 90er Jahre schaut die ganze Pop-Welt nach Wien. Genauer gesagt auf das eher unscheinbare Duo Peter Kruder und Richard Dorfmeister. Die beiden Produzenten erhalten Remix-Anfragen von Madonna oder Depeche Mode.

Dem Hauch von großer weiter Welt zum Trotz bleiben Kruder & Dorfmeister jedoch bodenständig und widmen sich unter anderem ihrem Label G-Stone Recordings. Dort veröffentlichen sie nicht die Tracks von bekannten Produzenten, sondern geben unbekannten Acts eine Chance. Einer dieser Newcomer ist 1999 das Produzenten-Gespann Uwe Walkner und Karl Möstl.

Mit der Maxi "Bluish" debütieren sie bei G-Stone und legen im Jahr darauf eine weitere Veröffentlichung, die Maxi "Heaven And Hell", nach. Nach diesem erfolgversprechenden Start gehen Walkner.Möstl aber nicht den vorgezeichneten Weg. Weitere Releases folgen nicht.

Stattdessen legen die beiden Musiker ihre Karriere auf Eis, ziehen sich komplett aus dem Geschäft zurück. Der Musik bleiben sie als Konsumenten aber weiterhin treu. Das zeigt sich wenige Jahre später, als die Österreicher ein neues Lebenszeichen von sich geben.

Karl Möstl gründet 2007 mit Defusion Recordings sein eigenes Label und beginnt, sich als Solomusiker in eine Reihe von Projekten einzubringen. Von den erneuten Aktivitäten seines ehemaligen Partners animiert, beschäftigt sich auch Uwe Walkner wieder verstärkt mit Musik.

2009 landen die beiden dann auch wieder gemeinsam im Studio und arbeiten an neuen Walkner.Möstl-Tracks. Die Früchte ihrer Arbeit erscheinen im Herbst des darauffolgenden Jahres auf Möstls Label Defusion. Aktuelle Elemente aus Dubstep, Breakbeat sowie House und Techno reichern den Downbeat-Sound der frühen Jahre an. Die gute Schule, die das Duo bei G-Stone genossen hat, wirkt hier anscheinend noch nach.

Alben

  • Walkner.Möstl

    Übersichtlich und auf den Punkt gebracht.

    http://www.walknermoestl.com/

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