Porträt

laut.de-Biographie

VVV

VVV lautet der Titel von Shawhin Izaddoosts Projekt. Der Amerikaner aus dem texanischen Austin steigt mit nur zwei Releases 2010 zum Geheimtipp der Dubstep-Szene auf. Der Niederländer Martijn Deykers alias Martyn, der in seinem umfangreichen Backkatalog unter anderem Releases auf Watergate Records, Ostgut Ton und Aus Music vorzuweisen hat, hält große Stücke auf den Newcomer aus den USA.

Auf eine Produzentenkarriere deutet im Leben von Shawhin Izaddoost zunächst nichts hin. Er wächst im Iran auf und emigriert als Kind mit seinen Eltern in die USA, wo er aufwächst. Später führt in sein Weg nach Dallas, wo er sich zum Toningenieur ausbilden lässt. Fortan ist die Musik Leidenschaft und Broterwerb gleichermaßen.

Eine erste Kostprobe seines Könnens gibt VVV 2010 mit der 10-Inch "Vertigo & Flames" auf dem niederländischen Label Tube 10 Recordings, das DJ Nicon betreibt. Noch im selben Jahr veröffentlicht er auf dem kurz zuvor gegründeten Glasgower Label Fortified Audio sein zweites Release "The Projects EP". Die Beziehung zum schottischen Label erweist sich auch im Darauffolgenden als fruchtbar. "Across The Sea" heißt VVVs Debütalbum auf Fortified Audio.

Seinen Soundkosmos, in dessen Zentrum bislang bevorzugt Dubstep und Garage stehen, erweitert der Amerikaner um Einflüsse von Chicago House, experimentierfreudige Elektronica und zarte Soul-Referenzen. Mit seinem ersten Album streckt Shawhin Izaddoost seine Fühler stärker in Richtung Europa aus, denn für clubbige Elektronika stellt sein Wohnort Austin nicht gerade eine Metropole dar.

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