Porträt

laut.de-Biographie

Unlight

Als es 1998 mit ihrer alten Band Servants Of Darkness zu Ende geht, sehen sich Gitarrist Blaspherion und Drummer Lord Storm nach anderen Musikern um, mit denen sie eine neue Band auf die Beine stellen können. Wie bei den malerischen Pseudonymen nur unschwer zu erkennen, wandeln die beiden auf schwarzmetallischen Pfaden.

Bei der Rekrutierung ihrer Mitmusiker beschränkt man sich nicht nur auf den deutschen Bereich, sondern holt sich sogar aus der Schweiz Verstärkung. Als erstes stoßen sie auf den zweiten Gitarristen Necron, dem kurze Zeit später schon Basser Lord Azagthot Chaos folgt. Der bleibt jedoch nur ein paar Monate dabei und gibt bald an Tartaros ab. Auch mit Lord Storm ist nach kurzer Zeit kein anständiges Arbeiten mehr möglich, weswegen Blaspherion einfach bei Lord Grond anfragt, mit dem er zusammen bei The Foreshadowing gezockt hat.

Die haben sich ebenfalls gerade aufgelöst, weswegen Lord Grond nicht lange überlegen muss und bei Unlight einsteigt. Nachdem mit Hekate noch eine Dame für die Keys engagiert wurde und sich Blaspherion zusätzlich das Mikro gekrallt hat, geht es 1999 an das erste Demotape. Damit schinden sie im Underground ziemlich Eindruck, wozu die Gigs mit Bands wie Agathodaimon, Ancient oder Belphegor noch beitragen. Hekate verliert aber recht schnell wieder das Interesse an der Band und macht den Weg frei für die nächste Dame namens Lamia.

Die kommt zum ersten Mal 2003 auf der EP "The Nordic Stormbringer" zum Einsatz, was gleichzeitig auch ihre letze Aktion mit Unlight ist, da sie sich Anfang des folgenden Jahres bereits wieder verabschiedet. Von nun an haben Unlight die Schnauze voll von Keyboards und verzichten auf die Sounds aus der Dose. Stattdessen konzentrieren sie sich auf die Arbeit als Quartett und streuen leichte Thrash- und Death Metal-Zitate in ihren Sound ein.

Davon zeugt das Debütalbum "Inferno", welches 2005 über Heavy Horses Records erscheint. Während die Kritiken zu dem Album bereits fast überall ausgesprochen wohlwollend sind, überschlagen sie sich für das zwei Jahre später erscheinende "Eldest Born Of Hell" beinahe.

Schon Anfang des Jahres 2009 erscheint "Death Consecrates With Blood" und versetzt Fans und Presse ähnlich in Verzücken, wie das Ende September 2010 veröffentlichte "Sulphurblooded". Der deutsche Black Metal scheint neue Helden zu haben.

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