Porträt

laut.de-Biographie

Toxik

Gitarrist Josh Christian und Basser Lee Erwin gründen ihre Band Tokyio 1985 in Westchester in New York zusammen mit Sänger Michael Sanders und Drummer Sal Dadabo. Musikalisch stehen sie irgendwo zwischen Thrash und Power Metal, gehen aber dank der überragenden Fähigkeiten von Josh Christian sehr komplex und somit fast schon progressiv zu Werke.

Lee und Sal steigen schnell wieder aus. So runden Brian Bonini (Bass) und Tad Leger (Drums) das Line-Up ab. Passend zum anspruchsvollen Sound gibt sich die Band in ihren Texten sozialkritisch, was in der Kombination Roadrunner Records auf den Plan ruft. Ihren Namen haben sie mittlerweile in Toxik geändert, um Rechtsstreitigkeiten mit anderen Bands aus dem Weg zu gehen.

Ihre Scheibe wird überall abgefeiert. Auch in Europa haben Toxik schnell ihre ersten Fans. Die dürfen die Band in dieser Aufstellung im Sommer 1988 noch bewundern, doch Sänger Michael packt nach der Heimkehr seine Sachen. Seinen Platz nimmt Charles Sabin ein. Um ihr Material live besser umsetzen zu können, steht mit John Donnelly ein zweiter Gitarrist in ihren Reihen.

Beide Klampfer geben 1989 auf "Think This", das noch technischer und komplexer als das Debüt zur Sache geht, ihren Einstand. Erneut fallen die Reaktionen fast durchwegs euphorisch aus.

Live beeindrucken die New Yorker rund um den Globus. Leider immer nur auf winzigen Touren, folglich kommt dabei viel zu wenig Geld rein, um davon leben zu können. So werfen Toxik 1992 die Flinte ins Korn und lösen sich auf.

2006 legen Displeased Records die beiden Scheiben neu auf, was die Jungs wohl wieder auf den Geschmack bringt. Josh reformiert Toxik mit dem Original-Sänger Mike Sanders, Basser Brian Bonini und dem Drummer Lou Caldarola.

Im selben Jahr erscheint auch eine DVD mit Aufnahmen vom Dynamo Open Air 1998, doch mit neuem Material halten sie sich auch die nächsten Jahre erst mal zurück.

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