Porträt

laut.de-Biographie

Tim McMillan

Der im australischen Melbourne beheimatete Singer/Songwriter Tim McMillan glänzt nicht nur mitvirtuosem Spiel auf der Akustikgitarre. Er erweist sich auch als eigenwilliger Komponist, der mit komplexen Soundgebilden aufwartet, die sich musikalisch nach allen Seiten öffnen.

Im Jahr 2000 schließt er sein Studium mit dem Bachelor Of Music (Jazzgitarre) ab und verdingt sich seitdem als Musiklehrer, Komponist und Sessionmusiker. Zudem fokussiert er sich zunehmend auf eine Laufbahn als Solokünster. Stilistisch greift der in seiner Heimat mit zahlreichen Preisen dekorierte Musiker auf die Genres Folk, Klassik, Jazz, Weltmusik und Blues zurück und bringt diese Vielseitigkeit mit seiner Indie-Attitüde in Einklang.

Hierzulande macht er ertmals in Fankreisen der Folkpop-Kombo Naked Raven einen Namen, die er 2006 auf deren Europa-Tour als Gitarrist begleitet und zudem erste Solokonzerte spielt.

Seine eklektische Mixtur bezeichnet McMillan selbst als "Goblincore" und spielt damit auf eine entrückt und fantastisch klingende, dann wieder bis an Progrock und ins Abstrakte reichende Klangwelt an. Auf seinen Longplayern stehen Songs neben Sologitarrenstücken und Instrumentaltracks samt Bandbegleitung.

Für sein in den Pound Studios in Melbourne eingespieltes Debüt ("Afterparty", 2007) hat Tim Dave Bennett (Bass) und John Lewis (Schlagzeug) an seiner Seite und lässt sich neben diversen Gastmusikern von der Violinistin Stephanie Lindner (Naked Raven) begleiten.

Auf dem Nachfolger "2.13" (T3records, 2010) und bei Live-Auftritten komplettiert sich das Ensemble mit dem Bassisten Brad Lewis, dem Drummer Matt Crute und den Gastmusikern Shane Evans, Shisha PM sowie Trent Menassa.

Alben

Tim McMillan - 2.13: Album-Cover
  • Leserwertung: Punkt
  • Redaktionswertung: 3 Punkte

2010 2.13

Kritik von Martin Leute

Betörend, freigeistig und unberechenbar. (0 Kommentare)

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