Porträt

laut.de-Biographie

The Messengers

Nein, nicht von den Blues Messengers, den Jazz Messengers oder dem Gospel-Trio gleichen Namens aus Texas ist hier die Rede. Blues, Jazz und Gott können den Messengers gestohlen bleiben. Ihre Botschaft ist der Punkrock.

Im Jahr 2000 treten drei Jungs und ein Mädel in Cincinnati, Ohio an, um die Bühnen zu rocken. Nun ist die eher konservative Stadt im Mittleren Westen nicht gerade bekannt für ihre Punkszene, und doch gibt es sie. In diesem Umfeld fallen The Messengers mit ihrem Stil schnell auf. Nicht schnell und druckvoll ist ihr Sound, sondern dreckig im mittleren Tempo und mit Wertschätzung für Melodien. Gitarrist Don Hogle liegt nicht falsch, wenn er den Sound der Band als "Mischung aus traditionellem Rock'n'Roll und frühem amerikanischen und britischem Punk" bezeichnet.

Ein weiterer Grund für die entgegen gebrachte Aufmerksamkeit ist die charismatische Frontfrau Shannon Wilson. Mit einer markant rotzigen, aber doch weiblichen Stimme prägt sie bedeutend den Charakter der Combo. Neben Bassist Bryan Schmidlapp ist sie Gründungsmitglied. Ergänzt wird die Rhythmusabteilung durch den Schlagzeuger George Jesse, der wie Don Hogle erst später zur Gruppe stößt. Beide tingeln jedoch schon seit längerem durch die Punkszene von Cincinnati.

2002 hat sich das Quartett dann soclh einen guten Ruf erarbeitet, dass sie es aus den versifften Clubs auf die großen Bühnen schaffen. So spielen sie auf dem Holidays In The Sun–Festival in New Jersey ihren ersten großen Gig vor mehr als 5000 Leuten. Ein weiterer Erfolg ist der Gewinn des Band-Contests der Suicide Girls Live Burlesque-Tour. Diese dürften dem einen oder anderen durch das Probot-Video "Shake Your Blood" mit Lemmy von Motörhead bekannt sein.

Folflich findet ihr Demotape, das sie an etliche Labels verschicken, einen dankbaren Abnehmer. 2004 signt sie das amerikanische Label Punkcore und ein Jahr später veröffentlichten die Vier ihr selbstbetiteltes Debüt-Album. In elf Songs setzt die Band mit ihrem Old-School-Punk einen Gegenpol zum vorherrschenden Punkrock der Marke "lauter und schneller". Kurz nach Veröffentlichung der Platte sucht die Band via Webside dann Anfang Juni überraschend einen neuen Drummer.

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